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Newsletter "Mittelhochdeutsche Begriffsdatenbank" vom 21.11.2017

Liebe Nutzerinnen und Nutzer der MHDBDB,

in den vergangenen Monaten ist viel passiert: Unser Relaunch schreitet zügig voran, unser Team veränderte und verändert sich maßgeblich (s. „Personalia“), der fruchtbare, überaus erfreuliche Austausch mit Kolleg_innen entwickelt sich erfolgreich, unsere eigenen Aufgabenbereiche wandeln sich zusehends und orientieren sich an den neuen Herausforderungen des digitalen Zeitalters. Diese positive Grundstimmung möchten wir hiermit gerne an Sie weitergeben: Wir danken Ihnen herzlich für Ihr anhaltendes Interesse, für Ihr Vertrauen und für die treue Nutzung der MHDBDB!

In diesem Newsletter informieren wir Sie wieder über Aktivitäten und technische Veränderungen. Wenn Sie Fragen oder Rückmeldungen zum Newsletter oder zum Relaunch haben, dann wenden Sie sich bitte an uns: mhdbdb@sbg.ac.at

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

Mit besten Grüßen
Das Team der Mittelhochdeutschen Begriffsdatenbank




Relaunch

Relaunch

Im vergangenen Jahr wurden bereits der mehr als 264.000 Wörter umfassende Wortindex und das Begriffssystem nach TEI konvertiert. Zur Evaluierung zukünftiger Annotationstools und Markup-Techniken wurden ausgewählte Texte über ein eigens entwickeltes Tool zur weiteren Verarbeitung in das TEI Format exportiert.
Um einen einfachen und schnellen Zugriff auf den Datenbestand zu ermöglichen, arbeitet das Team im Augenblick an einigen Prototypen für eine benutzerfreundliche Suche. Diese wird die Nutzerinnen und Nutzer mit automatischen Vorschlägen, Autokorrekturen und visuellen Hinweisen bei der Recherche unterstützen. Um Forscherinnen und Forschern den bestmöglichen Zugang zu unseren Daten zu ermöglichen, wird zusätzlich eine neue ExpertInnen-Suche eingeführt. Damit wird es einen direkten Zugriff auf die Datenbasis mittels der graphenbasierten Abfragesprache SPARQL, der zu XML gehörenden Sprache XQuery und dem Such- und Visualisierungstool für linguistische Korpora – ANNIS (http://corpus-tools.org/annis/) geben.

Der Relaunch der MHDBDB erfolgt unter der Leitung von Daniel Schlager (Universität Salzburg).

Repository

Neue Texte im Repository der MHDBDB

Die folgenden Texte wurden neu eingelesen und vollständig lemmatisiert:

Der Mönch von Heilsbronn:
ALX (Von Sant Alexius)
Von sant Alexius, In: Der Mönch von Heilsbronn. Zum ersten Male vollständig herausgegeben von Dr. J.F.L. Theod. Merzdorf. Berlin: H. Ebeling und C. Plahn, 1870,S.147-159.
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BVSN ( Das puch von den IV namen)
Das puch von den VI namen des fronleichnams auch goldene Zunge oder liber de corde et sanguine domini. In: Der Mönch von Heilsbronn. Zum ersten Male vollständig herausgegeben von Dr. J.F.L. Theod. Merzdorf. Berlin: H. Ebeling und C. Plahn, 1870,S.3-68.
*
PSG (Das puch der siben grâde)
Das puch der siben grâde. In: Der Mönch von Heilsbronn. Zum ersten Male vollständig herausgegeben von Dr. J.F.L. Theod. Merzdorf. Berlin: H. Ebeling und C. Plahn, 1870,S.71-125.
*
PTS (Das puch von der tochte Syon)
Das puch von der tochter Syon. In: Der Mönch von Heilsbronn. Zum ersten Male vollständig herausgegeben von Dr. J.F.L. Theod. Merzdorf. Berlin: H. Ebeling und C. Plahn, 1870,S.129-144.

Konrad von Würzburg:
GS (Die goldene Schmiede: neu und jetzt vollständig eingelesen)
Konrad von Würzburg: Die Goldene Schmiede. Herausgegeben von Wilhelm Grimm. Karl J. Klemann, Berlin 1840.

Anonym:
VZS (Studentenabenteuer A)
Wilhelm Stehmann, Die mittelhochdeutsche Novelle vom Studentenabenteuer (Palaestra 67), Berlin 1909, S. 198-216. (Zur Verfügung gestellt von Friedrich Michael Dimpel).

Aus älterem Bestand nun vollständig lemmatisierte Texte:

Gundacker von Judenburg:
CHH (Christi Hort)
Gundackers von Judenburg Christi Hort; aus der Wiener Handschrift hrsg. von J. Jaksche. Berlin, Weidmann, 1910 (= Deutsche Texte des Mittelalters ; Bd. 18) Digitale Edition beruht zum Teil auf der maschinenlesbaren Version der Universität Trier: http://www.mhgta.uni-trier.de

Ulrich Füeterer:
LZT (Lannzilet)
Lannzilet : (aus dem "Buch der Abenteuer"), Str. 1-1122 / Ulrich Fuetrer ; herausgegeben von Karl-Eckhard Lenk. Tübingen: M.Niemeyer, 1989.(= ATB Nr. 102)

Anonym:
MR1 (Minnereden Bd. 1)
Mittelhochdeutsche Minnereden. Band I, Hrsg. Wilhelm Brauns, Gerhard Thiele, Berlin 1938.(= Deutsche Texte des Mittelalters, Bd. 24)
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MR2 (Minnereden Bd. 2)
Mittelhochdeutsche Minnereden. Band II, Hrsg. Wilhelm Brauns, Gerhard Thiele, Berlin 1938. (Deutsche Texte des Mittelalters, Bd. 41). Digitale Version nach einer Ausgabe auf den Seiten der University of Virginia, die nicht mehr im Netz ist.
*
PL1 (Prosalancelot Teil 1)
Lancelot: nach der Heidelberger Pergamenthandschrift Pal. Germ. 147, hrsg. von Reinhold Kluge. Berlin: Akademie-Verlag, [1980]1948. (= Deutsche Texte des Mittelalters, Bd. 42)
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PL2 (Prosalancelot Teil 2)
Lancelot: nach der Kölner Papierhandschrift und der Heidelberger Pergamenthandschrift Pal. Germ. 147, hrsg. von Reinhold Kluge. Berlin: Akademie-Verlag, [1980]1948. ( = DTM, Bd. 47)
*
PL3 (Prosalancelot Teil 3)
Lancelot: nach der Heidelberger Pergamenthandschrift Pal. Germ. 147, hrsg. von Reinhold Kluge. Berlin: Akademie-Verlag, [1980]1948. (= DTM, Bd. 63)

Projekte

„Kompetenznetzwerk Digitale Edition“ (KONDE)

Im Projekt „Kompetenznetzwerk Digitale Edition“ (KONDE), das aus Hochschulraumstrukturmitteln (HRSM) finanziert wird, beschäftigen sich sieben universitäre Partner und drei weitere Einrichtungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit theoretischen und praktischen Aspekten der Digitalen Edition.

Die Teilnahme der Paris Lodron Universität Salzburg (PLUS) an KONDE hat das Ziel, eine Plattform für Digital Humanities an der Universität Salzburg als Dienst der IT-Services aufzubauen. Der Relaunch der MHDBDB sowie die Entwicklung eines PoS-Taggers und Autodisambiguierers (automatische semantische Annotation einzelner Wörter im Kontext) erfolgen auf ebendieser Plattform im Rahmen des Projektes.

Bezüglich der Zusammenarbeit mit den anderen Teilnehmern von KONDE stellt die MHDBDB folgende Inhalte zur Verfügung:
• Verarbeitung von Editionen der Literatur des Mittelalters im digitalen Umfeld
• Schaffung einer inhaltlichen Basis für die Erarbeitung neuer digitaler Editionen durch Möglichkeiten der digitalen Textvernetzung
• Zurverfügungstellung von Know How und Praxiswissen einer jahrzehntelang betriebenen digitalen Publikationsplattform im Rahmen einer engen Zusammenarbeit mit den beteiligten Partnerprojekten

Folgende Subeinheiten der PLUS beteiligen sich am Projekt: IT-Services, Literaturarchiv Salzburg (LAS), Mittelhochdeutsche Begriffsdatenbank (MHDBDB)/Interdisziplinäres Zentrum für Mittelalter und Frühneuzeit (IZMF). Die ersten drei Pilotprojekte auf der Plattform sind EbnerOnline (ITS-UBS), Stefan Zweig Digital (Literaturarchiv Salzburg) und die MHDBDB.

Ansprechpartner für die PLUS: Richard Hörmann (Universität Salzburg).

Präsentationen, Tagungen und Workshops

"Junger Klassiker - Parzival Short Cuts" (Landestheater Linz)

Im Namen der MHDBDB beriet Katharina Zeppezauer-Wachauer das Landestheater Linz, wo derzeit die Jugend-Aufführung "Parzival Short Cuts" zu sehen ist, zum "Parzival" Wolframs von Eschenbach bzw. zur Aussprache des Mittelhochdeutschen.
Wir freuen uns über die einmalige Gelegenheit, das Mittelhochdeutsche einem größeren Publikum näherbringen zu können, und gratulieren zur erfolgreichen Premiere am 17. November! Weitere Termine entnehmen Sie bitte dem folgenden Link.


(Foto: Sven Mattke; © Hermann Posch)

Präsentationen, Tagungen und Workshops

IZMF-Nachwuchsnetzwerk: "Digital Forschen"

Am 1. Dezember findet der von Isabella Nicka und Elisabeth Gruber (beide IMAREAL/IZMF) organisierte 2. Workshop des IZMF-Nachwuchsnetzwerks der Universität Salzburg statt, der sich an junge Wissenschaftler_innen im BA-, MA- und Doktoratsstudium richtet und diesmal besonders das Potenzial der Digital Humanities für die Forschung fokussiert:

• Andrea Lindmayr-Brandl (FB Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft): Die Datenbank zum Verzeichnis deutscher Musikfrühdrucke
• Katharina Zeppezauer-Wachauer: Digitale Datenbank … für Essen, Speis‘ und Trank
• Isabella Nicka: REALonline. Historische Bilder mit Graphen erschließen

Anmeldung erbeten bis 20.11.2017 bei Isabella Nicka. Da dieser Newsletter Sie erst später erreicht, schreiben Sie bitte bei Interesse eine möglichst zeitnahe eMail, um noch einen Restplatz zu erhalten.

Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Pdf aus dem folgenden Link.

Präsentationen, Tagungen und Workshops

Digital Humanities Austria (DHA) Conference 2017

Die 4. Digital Humanities Austria (DHA) Conference findet dieses Jahr von 4.-6. Dezember 2017 an der Universität Innsbruck (Österreich) statt.
Am Dienstag, 5. Dezember 2017, präsentieren Daniel Schlager und Katharina Zeppezauer-Wachauer zwischen 14:00 und 16:30 Uhr in der Aula ein Poster zur MHDBDB mit dem Titel "MHDBDB 3.0: Alles neu in der Mittelhochdeutschen Begriffsdatenbank".
Wenn Sie sich mit uns über unseren Relaunch und unsere LOD-Konzepte unterhalten wollen, sind Sie herzlich willkommen!

Ort: Universität Innsbruck, Innrain 52, 6020 Innsbruck, Österreich

Präsentationen, Tagungen und Workshops

Österreichische Linguistiktagung (ÖLT) 2017

Die 43. Österreichische Linguistiktagung findet dieses Jahr von 8.-10. Dezember 2017 an der Alpen Adria Universität Klagenfurt (Österreich) statt.
Mit der freundlichen Unterstützung von Christina Katsikadeli (Universität Salzburg, FB Linguistik) präsentiert die MHDBDB ein Poster mit dem Titel "MHDBDB 3.0: Alles neu in der Mittelhochdeutschen Begriffsdatenbank".

Ort: Alpen Adria Universität Klagenfurt, Universitätsstraße 65-67 (Mensagebäude), 9020 Klagenfurt

Publikationen

"Neidhart und die Neidhart-Lieder"



Das bereits angekündigte Handbuch über den mittelalterlichen Sängerpoeten Neidhart, herausgegeben im Verlag de Gruyter von Margarete Springeth und Franz Viktor Spechtler, unter Mitarbeit von Katharina Zeppezauer-Wachauer, wird voraussichtlich im Dezember 2017 erscheinen (ISBN: 978-3-11-033406-7).
Neidhart gilt neben Walther von der Vogelweide als einer der originellsten, erfolgreichsten und wirkungsvollsten Lieder-Autoren des deutschsprachigen Mittelalters. Unter seinem Namen ist uns ein reichhaltiges lyrisches Oeuvre überliefert. Das Handbuch bilanziert den aktuellen Stand der Forschung über den Autor und sein Werk aus historischer, literaturwissenschaftlicher, linguistischer, musikwissenschaftlicher, rezeptions- und kunstgeschichtlicher Perspektive.

Der Band enthält folgende Beiträge:

Geleitwort (Dieter Kühn, Köln)
Das Roemisch riche und der Südostalpenraum zur Zeit Neidharts (Birgit Wiedl, St. Pölten)
Neidhart: Ein Autor und seine Geschichte(n) (Ingrid Bennewitz, Bamberg)
Neidhart: ‚Minnesang‘ und ‚Autobiografie‘ (Volker Mertens, Berlin)
Die Überlieferung der Neidhart-Lieder (Ingrid Bennewitz)
Überlieferung, Edition und Interpretation (Annette Hoppe, Aachen)
Neidhart: Grundzüge der Forschung (Ursula Schulze, Berlin)
Grundthemen der Lieder Neidharts (Ursula Schulze)
Neidhart: Typologie der Lieder (Anna Kathrin Bleuler, Salzburg)
Sprachwissenschaftliche Analysen der Neidhart-Lieder (Nine Miedema, Saarbrücken)
Die Töne der Neidhartlieder (Horst Brunner, Würzburg)
Die Melodieüberlieferung zu Neidhart, mit einer Konkordanz zur Überlieferung der Neidhart-Lieder (Marc Lewon, Basel)
Moderne Einspielungen von Neidhart-Liedern (Martin Schubert, Düsseldorf)
Neidhart im Kontext der mittelhochdeutschen und europäischen Liebeslyrik des 12. bis 15. Jahrhunderts (Claudia Händl, Genova)
Literarische Neidhart-Rezeption im deutschsprachigen Raum (Jörn Bockmann, Flensburg)
Moderne Neidhart-Rezeption: Dieter Kühn (Sigrid Neureiter, Wien)
Deutsche Übersetzungen der Lieder Neidharts (Anna Kathrin Bleuler)
Der Dichter Neidhart in der anglofonen Forschung – ein Fremdling in der englischsprachigen Philologie? (Albrecht Classen, Tuscon/ Arizona)
Die italienische Neidhart-Rezeption (Barbara Sasse Tateo, Bari)
Das Schwankbuch Neithart Fuchs (Erhard Jöst, Heilbronn)
Die Neidhartspiele (Andrea Grafetstätter, Boulogne-sur-Mer)
Zur Neidhart-Ikonografie (Elisabeth Vavra, Krems)
Epilog (Karin Garulli-Ebner, Arese/ Mailand)
Gesamtbibliografie zu Neidhart und Diskografie
Neidhart in der Mittelhochdeutschen Begriffsdatenbank (MHDBDB). Sachregister (Daniel Schlager, Margarete Springeth, Katharina Zeppezauer-Wachauer)

Das Handbuch ist dem Gedenken an Ulrich Müller gewidmet.

Publikationen

"Kochbuchforschung interdisziplinär"



Andrea Hofmeister-Winter (Hrsg.): Kochbuchforschung interdisziplinär. Beiträge der kulinarhistorischen Fachtagungen in Melk 2015 und Seckau 2016. Unipress Verlag, 2017. (Grazer mediävistische Schriften: Quellen und Studien. Band 1) (ISBN: 978-3-902666-53-6).

Darin vom MHDBDB-Team: Katharina Zeppezauer-Wachauer: „Ûf wîʒen tuochen“ und „ûf ungewaschen secken“. Vom Suchen und Finden arrangierter Tafeln und Antitafeln in der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters mit Hilfe der MHDBDB, S. 195-216.

Am Do., 23.11.2017, findet an der Univ. Graz eine Buchpräsentation mit anschließender Kochvorführung und Verkostung von Rezepten aus dem Sammelband statt, zubereitet vom Team des Sparkling Science‐Projekts "Nahrhaftes Mittelalter. Historische Kulinarik und Diätetik zwischen Orient und Okzident" und MitarbeiterInnen des Offenen Labors der Universität Graz. Anmeldung zur Buchpräsentation bis 21.11.2017 bei Martina Panse. Details entnehmen Sie bitte dem folgenden Link.

Publikationen

"Vom finsteren zum bunten Mittelalter"



Volker Gallé / Nibelungenlied-Gesellschaft Worms (Hrsg.): Vom finsteren zum bunten Mittelalter. Wissenschaftliches Symposium der Nibelungenliedgesellschaft und der Stadt Worms vom 16. bis 18. Oktober 2015 im Wormser Kultur- und Tagungszentrum. Worms: Wormser Verlag 2017 (ISBN: 978-3-944380-54-4).

Darin vom MHDBDB-Team: Katharina Zeppezauer-Wachauer: Der Geschmack des Mittelalters. Semantisierte Nahrungswelten in der populärkulturellen Mittelalterrezeption, S. 171-193.

Rückschau

32nd International Conference on Medievalism

Von 16. bis 18. Juli 2018 fand in Salzburg die 32nd International Conference on Medievalism (Mittelalterrezeption) mit dem Thema „Orte des Mittelalters und ihre Präsenz in der (Post-)Moderne“ statt. Wir danken den diesjährigen Organisatorinnen Siegrid Schmidt (Univ. Salzburg) und Ingrid Bennewitz (Univ. Bamberg) sowie Tanja C. Vogl (Univ. Salzburg), die ebenfalls maßgeblich an der Veranstaltungsorganisation beteiligt war, für die Einladung und die rundum gelungene Tagung. Der rege Austausch mit internationalen Kolleginnen und Kollegen über digitale ‚Orte‘ in der mittelalterlichen Literatur erwies sich als sehr anregend und fruchtbar.






Sonstiges

Facebook-Mini-Tutorials

Die MHDBDB ist nun schon seit einiger Zeit auf Facebook vertreten. In unserer Chronik veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen u.a. sogenannte "Mini-Tutorials" zu einzelnen Bedienungsaspekten der MHDBDB, weiters eine Rubrik "Kuriositäten aus der MHDBDB" mit außergewöhnlichen Text-Beispielen sowie zeitnah diverse aktuelle Neuigkeiten.
Ab sofort finden Sie eine Zusammenfassung all unserer Mini-Tutorials sowie der aufgespürten "Kuriositäten" auf dieser Website (gerne auch zur Weitergabe Kolleginnen und Kollegen, die nicht auf Facebook sind):

Zusammenfassung der Mini-Tutorials

MHDBBD-Newsletter-Tutorials

MHDBDB-Newsletter-Tutorial #2

Klaus M. Schmidt hat für diesen Newsletter ein ausführliches Tutorial erstellt. Probieren Sie es aus und erfahren Sie, wie sie sich langsam zur komplexen Suche vortasten können:

Wir suchen Frau Venus
Eine Fahrt ins Blaue. Von der einfachen zur komplexeren Suche


Wir beginnen unsere Fahrt ins Blaue im Literaturkorpus der MHDBDB einfach einmal mit dem Bild, das die MHDBDB auf fast allen Webseiten begleitet. Nehmen wir an, wir haben keine Ahnung, woher dieses Bild stammt und wen diese seltsame, bekrönte, weibliche Figur, bewaffnet mit Pfeil oder Wurfspieß in der einen und einer Fackel in der anderen Hand bezeichnet.
Als wenig vertraut mit der MHDBDB versuchen wir zunächst, die Wörter Pfeil und Fackel als Kombination im Kontext... Weiterlesen

Personalia

Personalia



Margarete Springeth wird am 1. Dezember 2017 ihren wohlverdienten Ruhestand antreten. Wir danken ihr von Herzen für die vielen Jahre, in denen sie als Koordinatorin einen maßgeblichen Beitrag zum Erfolg der MHDBDB und auch zur Grundsteinlegung für die Neuausrichtung geleistet hat. Für den neuen Lebensabschnitt wünschen wir ihr das Allerbeste. Die interimistische Koordination der MHDBDB übernimmt Katharina Zeppezauer-Wachauer.

Daniel Schlager wechselte mit 15. November 2017 vom Interdisziplinären Zentrum für Mittelalter und Frühneuzeit (IZMF/IMAREAL/MHDBDB) zu den ITServices im Rahmen des HRSM-Projektes KONDE (s.o.), wo er die Entwicklungsarbeit an der MHDBDB weiterführen wird. Auch ihm gilt unser Dank für seine engagierte und kollegiale Mitarbeit während der letzten drei Jahre.

Peter Hinkelmanns wird ab 2. Januar 2018 unser Team mit seiner Erfahrung insbesondere in den Bereichen Digital Humanities und Sprachwissenschaft verstärken. Wir freuen uns schon auf die Zusammenarbeit!

Ruth Weichselbaumer †
Am 30. April 2017 ist leider unsere langjährige liebe Kollegin Ruth Weichselbaumer nach schwerer Krankheit im 44. Lebensjahr verstorben. Sie begann ihre Tätigkeit an der Universität Salzburg im Jahr 1997 am damaligen Institut für Germanistik, wo sie bis 2008 unter anderem an der Salzburger Neidhart-Edition mitarbeitete. In dieser Zeit war sie auch an der Universität Bamberg tätig und schloss ihr Doktoratsstudium der Germanistischen Mediävistik ab. 2009 wechselte sie an die Mittelhochdeutsche Begriffsdatenbank, wo sie bis April 2014 angestellt war. Uns, ihren Kolleginnen und Kollegen, wird sie mit ihrem ausgleichenden Wesen als herzliche, kompetente und zuverlässige Frau mit viel Sinn für Humor in Erinnerung bleiben. Wir vermissen sie sehr.