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Newsletter vom 02.06.2020
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Sehr geehrte Frau Strasser,

herzliche Grüße sendet das PR-Büro der Uni Salzburg.

Aktuelle News der Universität Salzburg

  • Ars Docendi - Staatspreis für exzellente Lehre ... mehr
  • Junge Materialforscher geben kräftiges Lebenszeichen ... mehr
  • Erziehung zur Verantwortung ... mehr
  • KinderUNI 2016 ... mehr
  • Auf den Spuren von Pythagoras und Thales: Salzburger und Braunauer SchülerInnen im Nesin-Mathematik-Dorf in der Türkei ... mehr

Aktuelle Veranstaltungen an der Universität Salzburg

  • Bis 19.6.: "Garten=Theater – Pflanzen in Shakespeares Welt" ... mehr
  • 18.6.: Harlekinaden im Gegenwartstheater ... mehr
  • 20.6.: “Suche, Wissen und Simulationen: Problemlösen mit Computern von den Anfängen der Informatik bis AlphaGo” ... mehr
  • 23.6.: Nur wer seine Rechte kennt, kann sie einfordern ... mehr
  • 1./2.7.: Internationale Konferenz "L2 Grammar Acquisition" ... mehr

Weitere Veranstaltungen und Kurzmeldungen

  • 17.6.: 3. Nachtschicht@UBS ... mehr
  • 20.6.: Dr. Martin Himly Venia: „Biochemie“ und „Immunologie“ ... mehr
  • 20.6.: Preise und der römische Staat ... mehr
  • 20.6.: Atelier Gespräch: Eine Hymne auf das Leben ... mehr
  • 22.6.: Öffentliche Ringvorlesung: Kunstpolemik – Polemikkunst. Zu künstlerischen Formen der Provokation und des Widerstreits ... mehr
  • Alle aktuellen Veranstaltungen an der und rund um die Universität Salzburg ... mehr
  • Die "Ecsite"-Konferenz in Graz ... mehr
  • Aktuelle Daten des Digital News Report ... mehr
  • Sozialgeld: Schwarze Länder preschen vor ... mehr
Aktuelle News der Universität Salzburg

Ars Docendi - Staatspreis für exzellente Lehre

Drei Einreichungen der Universität Salzburg erzielten beim Ars Docendi, Staatspreis für exzellente Lehre des BMWFW, am 13. Juni 2016 einen Platz unter den 15 ShortlistgewinnerInnen: Assoz.-Prof. Dr. Elias Felten, Dr. Margareta Strasser und Mag. Katharina Ferris sowie Univ.-Prof. Dr. Andreas Uhl.

In der Kategorie "Digitale Lehr- und Lernelemente in Verbindung mit traditionellen Vermittlungsformen" ist die Lehrveranstaltung "Wissenschaftliches Arbeiten für JuristInnen" von Assoz. Prof. Elias Felten vom Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht auf der Shortlist.

Gelistet in der Kategorie "Lehre unter besonderer Berücksichtigung unterschiedlicher Bildungsbiografien und/oder unterschiedlicher Vorkenntnisse" ist die Lehrveranstaltung "Interkulturelles Praktikum" von Dr. Margareta Strasser und Mag. Katharina Ferris. Frau Dr. Strasser ist die Leiterin des Sprachenzentrums, die prämierte Lehrveranstaltung wurde am Fachbereich Germanistik abgehalten.

Das Lehrkonzept "Forschendes Lernen im wissenschaftlichen Publikationszyklus" von Univ.-Prof. Andreas Uhl vom Fachbereich Computerwissenschaften wurde in der Kategorie "Forschendes Lernen und Erschließung der Künste auf BA- und MA-Ebene" auf die Shortlist gesetzt.

Mehr Informationen unter: hier

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Aktuelle News der Universität Salzburg

Junge Materialforscher geben kräftiges Lebenszeichen

Mit welchen Trägermaterialien können Medikamente punktgenau an ihren Zielort gelotst werden und so optimal ihre Wirkung entfalten? Wie lassen sich mit Hilfe des als Schmuckstein bekannten Granaten leistungsfähigere Lithium-Ionen-Akkus für Elektroautos herstellen? An innovativen Lösungsansätzen für diese Fragen arbeiten die Salzburger Jungwissenschaftler und Materialforscher Andrea Feinle und Reinhard Wagner.

Bei dem heuer erstmals verliehenen „Young Investigators Award“ des NaWi Science Day der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Uni Salzburg haben sich die beiden Nachwuchsforscher den ersten Platz geteilt. Der Preis wurde auch als Auszeichnung für den expandierenden Fachbereich Chemie und Physik der Materialien interpretiert.

Ein Medikament wirkt dann besonders gut und verursacht gleichzeitig wenig unerwünschte Nebenwirkungen, wenn es nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip exakt an der Stelle im Körper bindet, wo es eine Krankheit an der Wurzel bekämpfen kann. Die T-Zellen des Immunsystems sind bei bestimmten Immunstörungen eine solche Ansatzstelle. Um die Wirkstoffe gezielt dorthin transportieren zu können, bedarf es allerdings spezieller Trägermaterialien. Winzig klein müssen die Partikel sein, gerade einmal um die 20 Nanometer groß, damit sie in die Lymphknoten, wo die T-Zellen sitzen, eindringen können. Genau solche maßgeschneiderten Nanopartikel designt die Salzburger Materialchemikerin Andrea Feinle vom Fachbereich Chemie und Physik der Materialien. ...Weiter lesen ...

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Aktuelle News der Universität Salzburg

Erziehung zur Verantwortung

Was bedeutet Berufsethos im Lehrberuf? Worin liegt die Verantwortung von Lehrpersonen? Sind Lehrer mitverantwortlich, wenn SchülerInnen Cybermobbing betreiben? Gibt es Modelle, die den Umgang mit sozialen oder ethischen Konfliktsituationen in der Schule erleichtern? Solche Fragen stehen von 6. - 9. Juli 2016 an der Universität Salzburg im Fokus der internationalen Konferenz „Professionals´ Ethos and Education for Responsibility“. Sie wird von der School of Education und dem Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Salzburg sowie der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz veranstaltet.

Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir, hat der römische Philosoph Seneca vor 2000 Jahren beklagt und kritisiert, dass die Erziehung in der Schule kaum dazu geeignet sei, die jungen Menschen auf das Leben vorzubereiten. Eine Klage, die sich im Laufe der Jahrhunderte kaum verändert hat. Sie bezieht sich aber nicht nur auf die Wissensvermittlung, sondern auch auf ethisch moralische Fragen. Mit diesen setzt sich die Konferenz „Professionals´ Ethos and Education for Responsibility“ auseinander, die vom 6.- 9. Juli 2016 an der Universität Salzburg stattfindet. http://www.sig13-salzburg2016.sbg.ac.at/.

Die Konferenz wird im Rahmen der EARLI Special Interest Group 13 durchgeführt. Die „European Association for Research on Learning and Instruction“, kurz EARLI, ist eine internationale wissenschaftliche Vereinigung zur Lernforschung. Das Generalthema der Special Interest Group 13 ist die moralische und demokratische Erziehung.

Wie können LehrerInnen verantwortungsvolles Handeln bei SchülerInnen nicht nur beiläufig fördern, sondern nach anerkannten Modellen? Welche derartigen Modelle gibt es? „Alle reden von der Verantwortung für die nächste Generation, von der Verantwortung für die Natur, von der Verantwortung für die Mitmenschen. Aber wie sich eine Erziehung zu verantwortungsvollem Handeln strukturiert vermitteln lässt, das wissen die wenigsten LehrerInnen. Davon haben sie in ihrer Ausbildung kaum etwas gehört“, sagt Mitorganisatorin Dr. Sieglinde Weyringer vom Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Salzburg.

Ein Modell zur Wert-Erziehung, das bereits an mehreren Schulen eingesetzt wird, stammt vom Salzburger Erziehungswissenschaftler Univ.-Prof. Dr. Jean-Luc Patry. Erfahrungen mit diesem Modell, das in Fachkreisen als „VaKE“ (Values and Knowledge Education) bekannt ist, werden eines der Themen bei der Konferenz sein. Bei einem Vorkongress von 4. - 6. Juli steht es im Zentrum des Interesses. Worum es bei diesem Modell im Kern geht, beschreibt Sieglinde Weyringer so: „Moral predigen bringt bekanntlich nichts. Wichtig für die Wert-Erziehung ist es, das Alltagserleben der SchülerInnen aufzunehmen. Das VaKE-Modell geht von konkreten Dilemmasituationen aus. Zum Beispiel beim Einkaufen. Soll ich mit meinem Geld mehrere spottbillige T-Shirts aus menschenunwürdiger Produktion kaufen oder entscheide ich mich für ein einziges teures, aber fair gehandeltes? Darüber wird emotional und rational diskutiert und sachlich informiert.“

Horst Biedermann, Professor für Empirische Bildungswissenschaften an der School of Education der Universität Salzburg, betont die gesellschaftspolitische Brisanz der Konferenz-Thematik. „Wir müssen uns in der LehrerInnenaus- und -weiterbildung fragen, ob wir die PädagogInnen gut genug für die aktuellen Entwicklungen sensibilisieren und ausreichend auf diese vorbereiten, etwa im Bereich der neuen Technologien. Sind wir als LehrerInnen mitverantwortlich, wenn Schüler Cybermobbing betreiben? Thematisieren wir, dass immer mehr Schüler auf pornographischen Seiten surfen? Wie gehen wir mit der Diskussion über die Flüchtlinge um?“ Biedermann führt gerade eine Studie über Cybermobbing durch. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Mit Spannung wird bei der Konferenz u.a. der Vortrag der pädagogischen Psychologin Brigitte Latzko von der Universität Leipzig erwartet. 2013 hat ihre Schummel-Studie (Ist Schummeln in der Schule moralisch verwerflich?) für großes mediales Echo gesorgt. In Salzburg wird Latzko die Frage nach dem Berufsethos pädagogischer Professionalität stellen. Mit der Frage „Metaethik und moralische Erziehung“ wird sich der Salzburger Philosoph Univ.-Prof. Dr. Edgar Morscher beschäftigen.

Die TeilnehmerInnen der Konferenz erwarten insgesamt 70 Beiträge von ReferenInnen aus 13 Ländern. Die ExpertInnen kommen aus der empirischen und theoretischen Bildungsforschung, der Erziehungswissenschaft, der Psychologie, der Soziologie, Politikwissenschaft und Ökonomie. Zielpublikum sind neben Forschenden vor allem Lehrpersonen sowie alle an Bildungsprozessen beteiligten und interessierten Personen.

Kontakt:
Mag. Dr. Sieglinde Weyringer, Erziehungswissenschaft, Universität Salzburg, Erzabt-Klotz-Straße 1, 5020 Sbg, sieglinde.weyringer@sbg.ac.at, Tel. 0662/8044-4212
Univ.-Prof. Dr. Horst Biedermann, Empirische Bildungswissenschaft, School of Education, Universität Salzburg, Erzabt-Klotz-Straße 1, 5020 Sbg, horst.biedermann@sbg.ac.at, Tel. 0662/8044-7387

Veranstaltungen
Vorkonferenz: "VaKE and beyond 2", 4. - 6. Juli 2016, Universität Salzburg, http://www.vake.eu
Hauptkonferenz: „Professionals´ Ethos and Education for Responsibility“ 6.- 9. Juli 2016, Universität Salzburg, http://www.sig13-salzburg2016.sbg.ac.at/

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Aktuelle News der Universität Salzburg

KinderUNI 2016

Von Rezepten für ein Mittagessen für Einhörner bis hin zur Untersuchung vom Leben in Wassertropfen: Facettenreiche Forschungsfelder wecken die Neugierde bei der KinderUNI Salzburg.

Warum blüht der See? Wie kommt das Böse in die Welt? Versteht ein Hund, wenn er ins Ausland fährt, auch die anderen Hunde?

Vom 5. bis 15. Juli 2016 bietet die Universität Salzburg in Kooperation mit der Universität Mozarteum und dem Verein Spektrum bereits zum neunten Mal ein abwechslungsreiches Programm. Ein besonderes Anliegen ist dabei, Kinder und junge Jugendliche unabhängig von ihrer Herkunft, dem sozialen Umfeld, Bildungsgrad oder Geschlecht für wissenschaftliche Themen und Wissensgebiete außerhalb etablierter Bildungszentren und über den schulischen Fächerkanon hinaus zu begeistern. Wo Neugierde wach ist, kommt aber auch der Spaßfaktor nicht zu kurz!

Universität vor der Haustür

Mit dem Konzept, dort hinzukommen, wo die Kinder leben, versucht die KinderUNI zum wiederholten Mal, nicht nur die Türen zu öffnen, sondern vor ihren eigenen Toren eine Einladung auszusprechen. Mit dem kostenfreien Programm der KinderUNI in den Salzburger Stadtteilen wird aber ebenso auf universitäres Flair Wert gelegt. Nach der Anmeldung kann man sich im Studienausweis Lehrveranstaltungen bestätigen lassen und mit etwas Fleiß sogar sein Diplom schaffen. Auch eine Mensa bietet UNI-ähnliche Atmosphäre. Im Lehener Park gibt es am 5. Juli ab 15.30 Uhr Interessantes zum Thema antiker Körperschmuck sowie ein Umweltquiz, ein Flötenatelier und vieles mehr. Die Kinderredaktion Plaudertasche ist vor Ort und Sylvia Englert (Frag doch mal die Maus) hält um 18.00 Uhr eine Vorlesung zum Thema „Wetter und Klima“ in der Stadt:Bibliothek. Besonderes wird auch am 6. Juli ab 15.30 am Abenteuerspielplatz in Taxham geboten: Dort ist Olympiasiegerin Andrea Fischbacher zu Gast und neben naturwissenschaftlichen Experimenten gibt es ein Koch- und ein Designstudio. Den Tag rundet eine Vorlesung zum olympischen Gedanken ab.

Wie die Großen

In der zweiten Woche (11. bis 15. Juli) findet die KinderUNI an der Naturwissenschaftlichen Fakultät statt. In der betreuten Woche für 90 angemeldete Kinder wird UNI-Alltag ganz plastisch: Wie die Großen stellen die Kinder ihren Studienplan selbst aus dem umfangreichen Vorlesungsverzeichnis zusammen und können sogar eine eigene Vorlesung vorbereiten. Von 8.00 bis 13.00 Uhr werden sie auch abseits der Programmpunkte vom Verein Spektrum betreut. Am Ende der Woche werden den jungen Studierenden im Rahmen der „KinderUNI-Sponsion“ feierlich ihre Diplome verliehen.

Ausgesuchte Extras

Zwei zusätzliche offene Nachmittage (ohne Betreuung) am 13. und 14. Juli erweitern das Angebot für Kinder, die nicht für die ganze Woche angemeldet sind. In der „Schnuppervariante“ können sich Kinder zu Seminaren und Vorlesungen über eine Online-Plattform anmelden. Unter anderem bietet Bettina Bussman mit dem bekannten Gegenwartsphilosophen Ekkehart Martens ein Seminar zum Thema „Können Tiere denken?“ an. Allen Wissenshungrigen von 8 bis 12 Jahren wird mit den drei Formaten KinderUNI in den Stadtteilen, der betreuten Woche sowie den offenen Nachmittagen ein umfangreiches Programm geboten. Vielleicht kann schon heuer die eine oder der andere sein erstes UNI-Diplom mit nach Hause nehmen und hat ganz beiläufig erfahren, was Spezialisierungen in der Wissenschaft bedeuten können.

Faktencheck:

KinderUNI in den Stadtteilen Lehen und Taxham
Dienstag, 5. Juli und Mittwoch, 6. Juli 2016, jeweils 9.00 – 12.00 Uhr und 15.30 – 18.30 Uhr
Freier Zugang

Betreute KinderUNI an der Naturwissenschaftliche Fakultät
Montag, 11. Juli bis Freitag, 15. Juli (08:00 – 13:00 Uhr)
Kosten: € 59,- für die Woche (ohne Mittagessen)
Plätze: 90 (davon 10 Plätze für Kinder mit Kulturpass € 29,--)

Offener Nachmittag an der Naturwissenschaftlichen Fakultät
Mittwoch, 13. Juli und Donnerstag, 14. Juli (14:00 – 17:00 Uhr)
Kosten: € 10.- / kostenlos für Kinder mit Kulturpass

Alle Programme für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren
ONLINEANMELDUNGEN für die Programme an der Naturwissenschaftlichen Fakultät unter:
www.uni-salzburg.at/kinderuni

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Aktuelle News der Universität Salzburg

Auf den Spuren von Pythagoras und Thales: Salzburger und Braunauer SchülerInnen im Nesin-Mathematik-Dorf in der Türkei

24 SchülerInnen aus Salzburg und Braunau nahmen an einem Mathematik-Workshop in der Türkei vom 13. bis 19. Mai teil, organisiert vom Fachbereich Mathematik der Universität Salzburg. Im Nesin-Mathematik-Dorf lernten sie, wie spannend Mathematik sein kann.


Mathematics Village

„EMMA in the Mathematics Village“ ist bereits der zweite Workshop des BMWFW-Projekts "EMMA - Experimentieren mit mathematischen Algorithmen", in dem Wissenschaftler des Fachbereichs Mathematik Schülern faszinierende Einblicke in die mathematische Forschung ermöglichen. 24 Schülerinnen und Schüler vom Akademischen Gymnasium Salzburg, der HTL Braunau und weiteren Salzburger Gymnasien sowie 15 Universitätsangehörige und Lehrer machten sich zu einem der außergewöhnlichsten Orte auf, an denen man Mathematik betreiben kann: das Nesin-Mathematik-Dorf in der Türkei.

Eine angstfreie Mathematikausbildung ist das erklärte Ziel des Dorfes, das Übernachtungsmöglichkeiten für etwa 150 Personen bietet und sich in einer idyllischen Berglandschaft an der ägäischen Küste befindet. In der Nähe sind das verträumte Dorf Şirince, das für seine griechische Architektur bekannt ist, die Ausgrabungsstätte Ephesos sowie die Stadt Kuşadası.

Experimentieren und Ausprobieren war das Motto des Workshops. Nach Einführungsvorträgen über Verschlüsselungsverfahren und Ungleichungen in der Mechanik waren die Schülerinnen und Schüler selbst gefordert, ihr erlerntes Wissen z.B. anhand von Computerexperimenten auszuprobieren und ihre Ergebnisse vorzustellen. „Mir hat die Reise wirklich gefallen. Das Mathematik-Dorf liegt inmitten einer wunderschönen Landschaft und bietet neben etlichen Vorlesungsräumen und einer Bibliothek sogar ein Amphitheater. Der Gründer, Prof. Nesin, hat für uns eine Vorlesung gehalten und dabei auch seine Lehrmethode erläutert“, erklärt ein begeisterter Schüler.

„Mich hat der legere Umgangsstil zwischen uns Schülern und den beteiligten Professoren der Uni Salzburg beeindruckt. Bei allen Aktivitäten wurden wir als Erwachsene behandelt“, so ein anderer Teilnehmer, der die perfekte Organisation lobte. Große Zustimmung fand auch das Kulturprogramm. Es gab eine Exkursion nach Ephesos und einen Nationalpark. „Ich freu‘ mich sehr über die positive Stimmung. Mich hat vor allem die spezielle Atmosphäre und die Ausstattung des Mathematik-Dorfs überrascht“, erzählt Ao.Univ-Prof. Dr. Wolfgang Schmid. Sein Kollege, der Mathematiklehrer Mag. Reinhard Pfoser, ergänzt: „Die Türken waren hervorragende Gastgeber. Wir haben hochinteressante und anregende Tage im Mathematik-Dorf verbracht. Wir kommen gerne wieder.“

Kontakt: Univ.-Prof. Dr. Andreas Schröder, Fachbereich Mathematik, Universität Salzburg, Email: andreas.schroeder@sbg.ac.at

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Aktuelle Veranstaltungen an der Universität Salzburg

Bis 19.6.: "Garten=Theater – Pflanzen in Shakespeares Welt"

Vom 10. bis 19. Juni 2016 findet zum dreizehnten Mal die „Woche der Botanischen Gärten“ statt. Das dem Shakespeare-Jahr 2016 – vor 400 Jahren ist der große Dramatiker gestorben – angemessene Thema lautet: "Garten=Theater – Pflanzen in Shakespeares Welt".

William Shakespeare (1564-1616), der bedeutendste Dramatiker unseres Kulturkreises, erwähnt in seinen Stücken etwa 120 Pflanzenarten. Dabei handelt es sich fast ausschließlich um damals in England heimische oder in Gärten kultivierte Arten. Einige wenige „Neuheiten“, importiert vor allem durch wohlhabende Händler und Pflanzenfreunde über Konstantinopel aus Kleinasien, kommen dazu. Das botanische Wissen dieser Zeit wurde 1597 von John Gerard in einem umfangreichen „Kräuterbuch“ (The Herball or Generall Historie of Plants) zusammengefasst. Vieles spricht dafür, dass sich Shakespeare und John Gerard persönlich kannten und dass der Barde dieses „Herball“ mit seinen über 1400 Seiten besaß und benutzte.

Das Pflanzenwissen der Theatergänger: Offenbar kannten sich Shakespeare und seine Zuhörer mit Pflanzen bemerkenswert gut aus. Sonst wäre seine oft sehr gezielt und pointiert eingesetzte Verwendung von Pflanzen und gärtnerischen Details schlichtweg ins Leere gegangen. Shakespeare „dekoriert“ die fast leere Bühne seiner Zeit in den Köpfen seines Publikums mit imaginären Pflanzen, er illustriert Dynastisches an Hand des Baumschnitts und gestaltet mit pflanzlichen Objekten seine überbordenden, oft zotigen Wortspiele bildreich aus.

Die Pflanzenverwendung: In der Regel werden die Pflanzen nicht beiläufig-dekorativ, sondern ganz gezielt eingesetzt: Als „Wortkulissen“ rufen sie beim Publikum im elisabethanischen Theater ganz bestimmte Bilder von Szenerien und Landschaften hervor. Der „Feenhügel“ im „Sommernachtstraum“ mit seinem duftenden Geißblatt, den Veilchen und dem Quendel ist geradezu sprichwörtlich geworden.

Oft spielen Gift- oder Heilpflanzen ihre Rolle als konkrete Objekte im Handlungsgefüge. Nicht alle durch Pflanzen vermittelte Botschaften sind uns heute noch verständlich, doch die Symbolik vieler Bilder ist bis in unsere Tage nachvollziehbar. Hierzu zählen die „Lilie“ (gemeint ist hier zum Teil die Iris als Symbol des französischen Königshauses) oder die Rosen (man denke an die „Rosenkriege“ genannten Bürgerkriege der Zeit um 1480, die Shakespeare in den insgesamt zehn Historiendramen untersucht und darstellt). Aber auch sensationelle Neuheiten in den englischen Gärten wie Schachbrettblume oder die Kaiserkrone finden Erwähnung.

© Eine Ausstellung des Verbands Botanischer Gärten e.V. 2016, Texte/Konzeption: PD Dr. Stefan Schneckenburger, © Gestaltung: Doris Franke Diplom-Designerin (FH)

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Aktuelle Veranstaltungen an der Universität Salzburg

18.6.: Harlekinaden im Gegenwartstheater

Workshop mit den (Musik-)Theaterkollektiven "Gobsquad" und "Nico and the Navigators" zu den Spielarten des Polemischen im Gegenwartstheater am 18. Juni 2016 im Unipark Nonntal.

www.w-k.sbg.ac.at/kunstpolemik-polemikkunst/aktuelles

Im Rahmen dieses Workshops, der sich den Spielarten des Polemischen im Gegenwartstheater widmet, stellen Mitglieder der (Musik-)Theaterkollektive Gobsquad und Nico and the Navigators ihre Arbeiten in einer Art Lecture vor. Anschließend werden die künstlerischen Konzepte reflektiert und die Aspekte Abstraktion und Verwandlung, das Obszöne und das Mechanische, ausgehend von der Figur und dem Prinzips des Harlekins, verhandelt.

Dabei stehen unter anderem folgende Fragen im Zentrum: Lassen sich über die Figur und das Prinzip des Harlekins Strategien des Polemischen jenseits eines diskursiv-literarischen oder rhetorischen Panoramas herausfiltern? Und in welchem Verhältnis stehen die unterschiedlichen Konzeptionen quer durch Raum und Zeit zueinander? Diese Fragen werden gemeinsam mit allen TeilnehmerInnen diskutiert und auf ihre Relevanz überprüft.

Ort / Zeit: 18. Juni 2016, 10-16h, Unipark Nonntal (Tanzstudio, Raum 2.105, Erzabt-Klotz-Str. 1)

Veranstaltet von Wissenschaft und Kunst / Programmbereich Kunstpolemik - Polemikkunst

Konzeption, Organisation: Nicole Haitzinger, Franziska Kollinger (FB Musik- und Tanzwissenschaft, Uni Salzburg)

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Aktuelle Veranstaltungen an der Universität Salzburg

20.6.: “Suche, Wissen und Simulationen: Problemlösen mit Computern von den Anfängen der Informatik bis AlphaGo”

Erfolg von Deepmind's Go-spielendem Programm AlphaGo erregte weltweites Aufsehen. Nach dem glatten 5:0 Sieg der Vorabversion über Europameister Fan Hui im letzten Herbst gewann das Programm im März einen Schaukampf gegen den koreanischen Spitzenspieler Lee Sedol mit 4:1. Vortrag am 20.6. mit Martin Müller, Universität Alberta, 16 Uhr, Audimax, Nawi.

Dieser Vortrag gibt einen breiten, allgemeinverständlichen Überblick über die vielfältigen Fortschritte in der Informatik, die zu diesem Durchbruch führten. Wie funktionieren Programme wie AlphaGo, welche Methoden des maschinellen Lernens werden dabei eingesetzt, und welche anderen Probleme können wir vielleicht in Zukunft mit ähnlichen Ansätzen lösen?

Zum Vortragenden: Martin Müller ist Professor im Department of Computing Science an der Universität Alberta in Edmonton, Kanada. Nach dem Dipl. Ing. an der TU Graz und einem Doktorat an der ETH Zürich arbeitete er an Forschungsinstituten in den USA, der Schweiz und Japan. Er beschäftigt sich seit 30 Jahren mit Computer Go. Ein anderer Schwerpunkt seiner Arbeit sind automatische Planungsmethoden.

Mehr Infos

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Aktuelle Veranstaltungen an der Universität Salzburg

23.6.: Nur wer seine Rechte kennt, kann sie einfordern

Vortrag von Maria Dimcheva, Europäischer Verein für Wanderarbeiterfragen, im Rahmen der Ringvorlesung "Flucht bewegt" am Donnerstag, 23. Juni um 18:15 Uhr im HS Anna-Bahr-Mildenburg (Ergeschoss Unipark).

Maria Dimcheva wird in ihrem Vortrag den Europäischen Verein für Wanderarbeiterfragen vorstellen, die Arbeitssituation der Wanderarbeiter_innen schildern und aufzeigen, was der Verein dagegen zu tun versucht. Sie wird außerdem auf die sozialen und ökonomischen Hintergründe in Südost-Europa eingehen, die Gründe beleuchten, warum die Menschen nach Deutschland kommen, sowie auf die Unterscheidung „gute Flüchtlinge“ und „störende Wirtschaftsmigrant_innen“ eingehen.

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes. Maria Dimcheva (MA, Internationale Beziehungen – Europäisches Recht) stammt aus Bulgarien und ist seit 2014 für den Europäischen Verein für Wanderarbeiterfragen (http://www.emwu.org) tätig. Als Rechtsanwältin und Rechtsberaterin verfügt sie über mehrjährige Erfahrungen in den Bereichen des Zivil-, Arbeits- und Verwaltungsrechts. Sie interessiert sich für die Politik der Europäischen Union, insbesondere für den Bereich der Arbeitnehmerfreizügigkeit. Maria Dimcheva verfügt neben ihren Kompetenzen auf dem Gebiet des Europarechts auch über fundierte Kenntnisse der sozio-ökonomischen Situation Bulgariens.

Der Europäische Verein für Wanderarbeiterfragen ist vor zehn Jahren von der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) gegründet worden. Seitdem setzt sich der Verein permanent für gleiche Arbeitsrechte von Wanderarbeitern in Deutschland und gegen Arbeitsausbeutung, Lohn- und Sozialdumping ein, berät Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmer aus mittel- und südosteuropäischen EU-Ländern, hilft ihnen bei der gewerkschaftlichen Organisierung und unterstützt sie bei der kollektiven und individuellen Durchsetzung ihrer tariflichen und gesetzlichen Ansprüche in Deutschland, im Rahmen einer Zusammenarbeit mit unseren inländischen Kooperationspartnern. Der Verein leistet zudem Lobbyarbeit für die Interessen der mobilen Beschäftigten durch Kampagnen, Veröffentlichungen und Veranstaltungen in der Politik und der Gesellschaft.

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Aktuelle Veranstaltungen an der Universität Salzburg

1./2.7.: Internationale Konferenz "L2 Grammar Acquisition"

Vom 1.-2. Juli 2016 findet die internationale Konferenz "L2 Grammar Acquisition: New Research on Processing Instruction, Input Manipulation and Teaching Implications"statt. Organisiert wird die Konferenz vom Fachbereich Anglistik und Amerikanistik (PLUS) gemeinsam mit den Kooperationspartnern CAROLE (Centre for Applied Research and Outreach in Language Education) der University of Greenwich und School of Education (PLUS).

Die Konferenz bietet eine einmalige Plattform für Fremdsprachenforscher/innen und Fremdsprachenlehrer/innen. Besonders interessant für Lehrer/innen ist der zweite Tag "Teaching Day" (02.07.2016), an dem wir einen Implikationen-basierten Plenarvortrag, zwei Workshops und eine Round-Table/Panel Diskussion mit internationalen Experten zum Thema bieten. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.Anmeldung noch bis spätstens 15.6. über den Anmeldungslink.

Konferenzwebseite: https://slaconf.wordpress.com/
Anmeldungslink: http://goo.gl/forms/G3uVO4iG51

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Weitere Veranstaltungen und Kurzmeldungen

17.6.: 3. Nachtschicht@UBS

„Zurück zum Schreibtisch!“ Wer kennt sie nicht, die „Aufschieberitis“, die einen in den Wochen vor der Abgabe der Seminar- oder Diplomarbeiten befällt? Gegen Motivationsprobleme und Schreibblockaden hilft oft gemeinsames Schreiben. Darum wird bereits zum dritten Mal an der Universitätsbibliothek Salzburg die Idee der „Nachtschicht“ aufgegriffen.

Am 16. Juni 2016 von 19.00 – 02.00 Uhr findet in Kooperation mit der ÖH Salzburg in der Hauptbibliothek die dritte „Nachtschicht@UBS“ statt. Ein kompetentes Team an BibliothekarInnen leistet auch dieses Mal wieder Hilfe zur Selbsthilfe für Studierende aller Fachrichtungen: Literatur finden und verwalten, Quellen einordnen, Schreibenergien aktivieren und vieles mehr wird in dieser 3. Nachtschicht@UBS geboten. Unsere UBS Expertinnen geben Fitnesstipps und verhelfen den TeilnehmerInnen mit Entspannungs- und Konzentrationseinheiten zu Topleistungen, und das auch noch nach Mitternacht!

Die vollständigen Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier

Datum/Uhrzeit: 17.06.16
Ort: Hauptbibliothek, Hofstallgasse 2-4, 5020 Salzburg
Anmeldung NICHT erforderlich

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Weitere Veranstaltungen und Kurzmeldungen

20.6.: Dr. Martin Himly Venia: „Biochemie“ und „Immunologie“

Einladung zum öffentlichen Vortrag und zur öffentlichen Aussprache (Habilitationskolloquium) des Habilitationsbewerbers Dr. Martin Himly Venia: „Biochemie“ und „Immunologie“

Die vollständigen Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier

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Weitere Veranstaltungen und Kurzmeldungen

20.6.: Preise und der römische Staat

In der Forschung zur Wirtschaftsgeschichte des Imperium Romanum ist es momentan eine communis opinio, dasselbe als eine Marktwirtschaft zu charakterisieren, in der Preise für Sachen, Waren und Dienstleistungen durch den Mechanismus von Angebot und Nachfrage formuliert wurden. Obwohl diese Sicht grosso modo ohne Zweifel das Richtige trifft, ist sie dennoch im Detail kritisch zu hinterfragen. Hierzu werden vor allem auf der Grundlage der epigraphischen und papyrologischen Quellen Fälle betrachtet, in denen der römische Staat den Mechanismus von Angebot und Nachfrage außer Kraft setzte. Ferner steht die Frage, ob und inwieweit der römische Staat Kenntnis von Preisniveaus hatte und diese Kenntnis für seine Maßnahmen einsetzte, im Mittelpunkt des Interesses.

Die vollständigen Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier

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20.6.: Atelier Gespräch: Eine Hymne auf das Leben

Univ.-Prof. Dr. Sabine Coelsch-Foisner im Gespräch mit der Intendantin Mag. Angela Glechner und dem Choreographen Willi Dorner
Mit vierzehn Tanz- und Theaterproduktionen, davon neun österreichische Premieren, macht das Sommerszene-Festival Salzburg von 21. Juni bis 2. Juli zur Weltbühne. Mit every-one begibt sich Choreograph Willi Dorner in den Stadtraum und positioniert mit acht Tänzern an markanten Punkten bewegte Skulpturen, die das Prinzip des Synchronen und Seriellen widerspiegeln.

Inhaltlicher Ausgangspunkt ist die Etablierung der normierten, seriellen Massenproduktion der 1920er-Jahre, die den Beginn des modernen Lebens markieren. Mit seinen ortsspezifischen Performances feiert Willi Dorner weltweit Erfolge, so wurde bodies in urban spaces, sein Erfolgsstück bei der Sommerszene 2013, bislang in 24 Ländern auf fünf Kontinenten aufgeführt. In every-one, das beim diesjährigen Festival zur Uraufführung gelangt, führt er die Besucher durch ein Salzburg, dessen Architektur von urbaner Verdichtung geprägt ist.

Die vollständigen Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier

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22.6.: Öffentliche Ringvorlesung: Kunstpolemik – Polemikkunst. Zu künstlerischen Formen der Provokation und des Widerstreits

Die Ringvorlesung thematisiert das Interferenzverhältnis zwischen Kunst und ihrer öffentlichen Wirkung unter dem Aspekt des Wider-Streits und stellt damit seinen konfliktträchtigen Charakter ins Zentrum: Ästhetische Konzeption und künstlerische Produktion, ihre medialen Formen und Übertragungen sowie ihre öffentliche Resonanz sind gerade da, wo ‚etwas auf dem Spiel steht', von Provokation, Empörung und Skandalisierung, Agonalität, Aggression und Destruktion gekennzeichnet.

Der polemische Wider-Streit von und in Kunst und Gesellschaft kann dabei zu paradoxalen Konstellationen führen: So tritt die Repräsentativität einer gesellschaftlich geförderten Kunst häufig in ein Spannungsverhältnis zu der von ihr spätestens seit der Etablierung einer modernen Ästhetik erwarteten konzeptionellen Innovativität, die ihrerseits wiederum verschiedene künstlerische Verfahrensweisen und performative Gesten der Provokation befördert.

Konzeption: Manfred Kern, Norbert Christian Wolf Termin: MI 9.3.-29.6.2016; 18.00-19.30h, Unipark, Erzabt-Klotz-Str. 1, E.001 (Thomas Bernhard)

Die vollständigen Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier

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Alle aktuellen Veranstaltungen an der und rund um die Universität Salzburg

Die Vorträge sind in der Regel öffentlich zugänglich. Alle aktuellen Veranstaltungen des Unikalenders finden Sie unter diesem Link: http://uni-salzburg.at/index.php?id=41685

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Die "Ecsite"-Konferenz in Graz

Am 7. Juni baute eine ganze Stadt eine Maschine: In der Grazer Messe entstand die riesige Kettenreaktionsmaschine aus Recyclingmaterialien. Errichtet wurde sie von interessierten und verspielten Menschen aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, von Schülerinnen und Schülern.

Diese Kettenreaktion war der Auftakt einer mehrtägigen Konferenz, die zum ersten Mal in Österreich stattfand. Das größte Wissenschaftskommunikations-Event Europas und des zweitgrößten dieser Art weltweit wurde unter dem Motto "Colours of Cooperation" von der Ecsite, des European Network of Science Centers and Museums, initiiert. Man will damit einer breiten Öffentlichkeit den Zugang zu technischen und naturwissenschaftlichen Themen erleichtern.

Es sind auch große Institutionen wie das Naturhistorische Museum oder die Wiener Volkshochschulen als Netzwerkpartner vertreten.

Abseits der Ecsite-Konferenz beschäftigen sich Forschungsinstitute seit Jahren mit Wissenschaft im öffentlichen Raum - das Center for Information and Communication Technologies and Society der Universität Salzburg etwa. Eine Studentin der HLW Schröding in Graz berichtet von der intensiven Kooperation ihrer Schule mit dem Wifi und illustriert die Wichtigkeit solcher Verschränkungen. (Quelle: Ö1, Nachtstudio, 15.6., 21 Uhr)

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Aktuelle Daten des Digital News Report

Die aktuellen Daten des Digital News Report weisen nach, wie unterschiedlich die Nachrichtennutzung in Österreich verläuft. Fernsehen und Zeitung stehen dabei keineswegs im Abseits – jedenfalls noch nicht. Notizen zum Global-Editors-Network-Kongress in Wien.

Wenn im jüngsten Bundespräsidentenwahlkampf die Emotionen hochgingen, dann waren häufig Social Media beteiligt. Facebook spielt als Kampfarena auch im Wahlkampf um das Weiße Haus in Washington eine zentrale Rolle. Die klassischen Medien nutzen Facebook, Twitter und Youtube als billige und leicht erschließbare Quelle und zugleich als Verteilungsnetz für ihre Inhalte. Für Journalisten sind sie genauso unverzichtbar wie für uns alle als Lifeline zu Freunden, im Beruf und für Breaking News. Social Media betreiben atemberaubende PR in eigener Sache: aktuell, persönlich, jederzeit einsatzbereit, multimedial. (Quelle: derstandard.de)

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Sozialgeld: Schwarze Länder preschen vor

Oberösterreich prescht mit der Kürzung der Mindestsicherung für Flüchtlinge vor. Im Bund will die ÖVP bei Familien einen Plafond einziehen, das Sozialministerium warnt hingegen die Länder: Alleingänge könnten diese teuer zu stehen kommen.

So soll es künftig für Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte nur mehr 365 Euro plus einen an Auflagen gebundenen Integrationsbonus von 155 Euro, also in Summe 520 Euro monatlich geben – bisher waren es maximal 914 Euro pro Monat. Abgefedert werde das Paket unter anderem durch zusätzliches Geld für Alleinerziehende und durch Erleichterungen beim Wohnen, heißt es.

"Klar rechtswidrig"

Kritik an diesem Modell hagelte es nicht nur politisch von grüner und roter Seite und von Sozialpolitikexperten, die vor einem stark erhöhten Armutsrisiko für die Betroffenen warnen. Auch zahlreiche namhafte Rechtsexperten äußerten grobe Bedenken. Für den Verfassungsrechtler Theo Öhlinger ist eine Kürzung "klar rechtswidrig".

Sie widerspreche der Bundesverfassung, aber auch der oberösterreichischen Landesverfassung, in der die Menschenwürde festgeschrieben ist. Schützenhilfe kommt vom Sozialrechtler Walter Pfeil von der Universität Salzburg: Die Änderungen seien nicht nur "politisch fragwürdig, sondern begegnen auch erheblichen rechtlichen Bedenken". ÖVP-Sozialsprecher Wolfgang Hattmannsdorfer bleibt dennoch dabei: "Wir sind im Landtag gefordert, unser Sozialsystem vor Überlastung zu schützen." (Quelle: derstandard.de)

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