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Newsletter vom 25.05.2020
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Liebe LeserInnen,

herzliche Grüße sendet das PR-Büro der Uni Salzburg.

Aktuelle Meldungen

  • Porsche Holding Salzburg und Universität Salzburg gehen Forschungskooperation ein ... mehr
  • Preise für hervorragende Lehre 2016 vergeben ... mehr
  • Universität Salzburg: NaWi Science Day ... mehr
  • Sponsionen und Promotionen vom 1.6.2016 ... mehr
  • Neues Lehramtsstudium: Studierende als LernbegleiterInnen ... mehr
  • Geflüchtete begeistert vom MORE-Programm: „Nicht mehr nur Flüchtling“ ... mehr
  • „SALTO“ Zwischenbilanz: Großer Zuspruch zum Salzburger Gesundheitsprogramm für Kindergartenkinder ... mehr
  • Pizza. Pasta. Mafia. Größtes Wörterbuchprojekt zum Einfluss des Italienischen auf andere Sprachen ... mehr
  • Softwaretüftler auf Gluten-Spurensuche - neue Diagnose-Software spürt Darmerkrankung Zöliakie auf ... mehr

Veranstaltungen: Tagungen, Vorträge, Diskussionen, Präsentationen

  • 8.6.: Vortrag in der Vorlesungsreihe "Kommunikation.Macht.Gesellschaft" ... mehr
  • 9.6.: Propaganda in Märchenfilmen der NS-Zeit ... mehr
  • 10./11.6.: H.A.U.S.-Bücherbasar ... mehr
  • 10.6.: Alumni Fest der Universität Salzburg ... mehr
  • 10.6.: Kleidersprachen: [Agonale] Begegnungen von Mode, Kunst und Literatur ... mehr
  • 13.6.: Die Macht der Kränkung - über die Wurzeln des Destruktiven ... mehr
  • 13.6.: Panorama:Uni "Wie alt kann der Mensch werden?" ... mehr
  • 15.6.: Podiumsdiskussion: „Große Freiheit oder goldener Käfig? Was der Medienwandel verspricht und was er hält“ ... mehr
  • 16.6.: WTZ Innovation Days ... mehr
  • 16.6.: PLUS.Startup-Vortrag: "Marktforschung im digitalen Zeitalter" ... mehr
  • 16.6.: Ringvorlesung "Arbeitsmigration ab den 1960er Jahren" ... mehr
Aktuelle Meldungen

Porsche Holding Salzburg und Universität Salzburg gehen Forschungskooperation ein

Am 30. Mai haben Alain Favey, Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg, Professor Dr. Heinrich Schmidinger, Rektor der Universität Salzburg, und Professor Dr. Manfred Tscheligi, Leiter des Center for Human-Computer Interaction (HCI), in Salzburg eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Das Forschungsprojekt läuft unter dem Namen „Automotive Retail Lab“. Das Thema ist, darin einzigartige Kauferlebnisse für Fahrzeugkunden zu entwickeln. „Diese Zusammenarbeit ist eine Investition in unsere digitale Zukunft“, sagte Alain Favey in seiner Rede anlässlich der Vertragsunterzeichnung.

„Diese Kooperation setzt die Tradition der Universität Salzburg im Bereich von forschungsgeleiteten Industriekooperationen fort. Besonders mit Leitbetrieben wie der Porsche Holding Salzburg können dadurch wesentliche inhaltliche Synergien entwickelt werden und gemeinsam zukünftige Innovationen entstehen“, definiert Rektor Heinrich Schmidinger den Mehrwert für die Universität Salzburg.

Zwei Forschungsthemen

Wie könnte der Schauraum der Zukunft aussehen? Kann man das Erlebnis eines Autokaufs und dessen Prozesse mit digitalen Mitteln optimieren? Antworten auf diese und weitere Fragen verspricht man sich von der Forschungskooperation, die im April dieses Jahres gestartet ist. Die Kooperationsdauer ist bis Ende 2017 anberaumt.

Das höchst interdisziplinäre Forschungsteam unter der Leitung von Professor Dr. Manfred Tscheligi besteht aus wissenschaftlichen Mitarbeitern des Centers for Human-Computer Interaction und des Fachbereichs Chemie und Physik der Materialien und wird von Fachkräften der Porsche Holding Salzburg unterstützt.

Geforscht wird zu zwei Themen: Zum ersten werden alle Bereiche, bei denen es zum Kontakt mit Kunden kommt, analysiert und Potenziale erhoben. Zum zweiten wird die optimale Unterstützung der Porsche Holding-Verkaufs- und Servicemannschaft mit interaktiven Elementen wie Tablet-PCs geprüft. In das Projekt sind drei Einzelhandelsstandorte der Porsche Inter Auto eingebunden.

“Wenn es um hochkomplexe Produkte wie Fahrzeuge geht, wird ein ausschließlich digitales Einkaufen, beispielsweise über Online-Shops, auch in näherer Zukunft die Ausnahme bleiben. Im Forschungsprojekt konzentrieren wir uns deshalb auf den besonderen Mehrwert einer Shopping-Experience im Ausstellungsraum, welcher die Interaktion mit den physischen, sensorischen Qualitäten des Produktes um digitale Inhalte erweitert. Erst wenn die digitalen besser mit den physischen Qualitäten realer Fahrzeuge verschmelzen, kann ein durchgängiges Einkaufserlebnis für den Kunden ermöglicht werden”, erklärt Professor Manfred Tscheligi die Relevanz von Schauräumen für den Kunden.

Das Center für Human-Computer Interaction
Das Center für Human-Computer Interaction wurde 2004 ursprünglich als Forschungsbereich des ICT&S-Centers gegründet - in enger Anbindung an den Fachbereich Computerwissenschaften. Seit 2016 ist es eine Besondere Einrichtung der Universität Salzburg und ist mit rund 40 MitarbeiterInnen auch in vielfältigen Industriekooperationen tätig. Das interdisziplinäre Team des Centers setzt sich aus unterschiedlichen Fachrichtungen wie Computerwissenschaften, Psychologie, Soziologie, Erziehungswissenschaften, Design oder Multimedia zusammen. ...mehr

Bildtext: Feierliche Unterzeichnung des Kooperationsvertrages (von links): Dr. Hans Peter Schützinger, Geschäftsführer der Porsche Holding Salzburg, Universitätsprofessor Dr. Heinrich Schmidinger, Rektor der Universität Salzburg, Alain Favey, Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg, Universitätsprofessor Dr. Manfred Tscheligi, wissenschaftlicher Leiter des HCIHCI. ... Lesen Sie weiter...

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Preise für hervorragende Lehre 2016 vergeben

Im Rahmen des Tages der Lehre wurden am 1.6.16 an der Universität Salzburg die diesjährigen Preise für hervorragende Lehre vergeben. Unter insgesamt 31 Einreichungen wählte die Jury vier zu prämierende Lehrveranstaltungen aus.

V.l.n.r.: Univ.-Prof. Dr. Erich Müller (Vizerektor für Lehre), Mag. Beate Raidel, Mag. Renate Hvizdak, Mag. Maximilian Mühlberger, Mario Huemer, MSc, Bok En, BA, MSc, Laura Victoria Mercedes Pöll, BSc MA

Den ersten Platz belegten Isabel Braumandl und Maximilian Mühlberger vom Fachbereich Psychologie für ihre Lehrveranstaltung “Coaching Teil I”. Ebenfalls am ersten Platz landete Mario Huemer vom Interfakultären Fachberich Sport- und Bewegungswissenschaft/USI mit der Lehrveranstaltung Fachdidaktik II (Können – Leisten – Wettkämpfen).

Die prämierten Lehrveranstaltungen zeichnen sich durch Lernanforderungen aus, die über die reine Faktenvermittlung hinaus kritisches, kreatives und problemlösendes Denken fordern, durch die Förderung der Studierenden zu einem aktiven Lernen und durch eine konsequente Orientierung der Lehr-/Lernaktivitäten an den jeweiligen Lernzielen.

Den Studierenden wird in den prämierten Lehrveranstaltungen regelmäßig Rückmeldung gegeben; schon während des Semesters erhalten sie Feedback über die von ihnen erbrachten Leistungen und damit Orientierung für ihr weiteres Lernen. Darüber hinaus kommt in allen ausgezeichneten Lehrveranstaltungen ein faires und für die Studierenden nachvollziehbares Beurteilungssystem zum Einsatz.

Insgesamt werden mit dem Preis für hervorragende Lehre Lehrveranstaltungen ausgezeichnet, in denen es den Lehrenden gelingt, für ihre Studierenden und gemeinsam mit ihnen Bedingungen für ein erfolgreiches Lernen herzustellen.

Mehr Fotos: https://www.flickr.com/photos/uni-salzburg/albums/72157668783225921

Weitere Informationen: http://www.uni-salzburg.at/index.php?id=204970

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Universität Salzburg: NaWi Science Day

Mit prämierten jungen WissenschaftlerInnen und nach einem umfangreichen Programm ging am 2. Juni der erste NaWi Science Day zu Ende. Diese neue Veranstaltung der Naturwissenschaftlichen Fakultät rückt erstklassige Forschung in den Mittelpunkt und legt dabei den Fokus auf Verständlichkeit, also Open Science.

V.l.n.r.: Rektor Heinrich Schmidinger, Landesrätin Martina Berthold, Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Irene Schulte von der Industriellenvereinigung und Dekan Arne Bathke. Fotonachweis: Neumayr/LEO

"Wer Großes leistet, muss auch darüber sprechen"

“Das Programm für Schulklassen war bereits seit Wochen ausgebucht”, freut sich Arne Bathke, Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät. “Wir konnten rund 100 SchülerInnen begrüßen. Sie haben verschiedene Workshops aus Biologie und Mathematik besucht”, so Bathke, der mit seinem Team den NaWi Science Day organisiert hat. Rektor Heinrich Schmidinger gratulierte herzlich zu der gelungenen Veranstaltung und betonte, dass an der Naturwissenschaftlichen Fakultät Spitzenforschung betrieben werde und dass dies auch der Öffentlichkeit bekannt gemacht warden müsse: “Wer Großes leistet, muss auch darüber sprechen”. Die Qualität der Forschung schlage sich auch in Drittmittelgeldern aus EU-Projekten entsprechend nieder, so der Rektor.

Forschungspreise für den Wissenschaftsnachwuchs

Unter dem Motto “Open Science – Top-Wissenschaft kompakt und verständlich vermitteln” wurden Forschungspreise vergeben. In der von Dekan Arne Bathke, Rektor Heinrich Schmidinger, Landesrätin Martina Berthold und Landeshauptmann Wilfried Haslauer eröffneten Feststunde wurden die Gewinner dieses Young Investigator Award prämiert. “Nur wer selbst forschend arbeitet, kann junge Menschen von der wissenschaftlichen Arbeit überzeugen”, so Dekan Bathke.

Die drei ersten Preise gingen an Andrea Feinle für ihre Arbeit über BioNanoInterfaces, an Reinhard Wagner mit dem Thema "Der Granat im Akku", beide vom Fachbereich Chemie und Physik der Materialien, sowie an Jonas Kuppler über How Plant Individuals Manipulate Animal Behaviour. Einen zweiten Preis erhielt Martin Loidl für seine Arbeit über Räumliche Information für evidenzbasierte Maßnahmen zur Erhöhung der Radverkehrssicherheit.

Außerdem stellten die vier Vizerektoren der Universität und die drei ausgewählten Fachbereiche Mathematik, Computerwissenschaften, Chemie und Physik der Materialien ihre Tätigkeit und innovative Projekte vor.

Die Naturwissenschaftliche Fakultät und ihre Wertschöpfung

An der Naturwissenschaftlichen (NaWi) Fakultät der Universität Salzburg lernen und forschen etwa 5000 Studierende aus 80 Ländern. Sie werden dabei von einem Stammpersonal von rund 200 zum Teil weltweit renommierten ForscherInnen betreut, die Salzburg international zu großem Ansehen in der Wissenschaft verhelfen. Salzburg ist zu Recht vielgerühmte Festpiel- und Mozartstadt, aber viele wissen nicht, dass allein die jährliche finanzielle Wertschöpfung durch die Universität in derselben Größenordnung ist wie die der Festspiele.

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Sponsionen und Promotionen vom 1.6.2016

Am Mittwoch, den 01. Juni 2016, feiern 44 Absolventinnen und Absolventen ihre Sponsion und Promotion. Die Universität gratuliert herzlich.

Katholisch-Theologische Fakultät
MAS: Hermann-Josef Schäfer, Ratingen.

Rechtswissenschaften
LLB.oec.: Birgit Hofer, Elixhausen; Valentina Teresa Schwaiger, Salzburg.

Mag.iur.: Georg LAMPL, Gmunden; Christoph Egger, Stephan Reifenauer, Christine Weber, Salzburg.

LLM.oec.: Iris Grabmayr BA LLB.oec., Salzburg; Stefanie Maria Pointner LLB.oec., St. Roman.

MAS: Sr. Katharina (Anastasia) Franz, Braunau; Mag. Andrea Huttegger, Salzburg.

Dr.iur.: Mag.rer.soc.oec. Franz Hartlieb, Grafenstein; Florian Wagenhofer LLB.oec.LLM.oec, Salzburg.

Kultur- und Gesellschaftswissenschaften
BA: Mag.phil. Senta Kirchgasser, Alina Kirchner, Salzburg.

Mag.phil.: Martina Ries, Krenglbach; Julia Würtinger, Salzburg; Theresa Zöchling, Kleinzell; Vanessa Weber, Elixhausen.

Master of Arts Studium: Verena Scherer BA, St. Wolfgang; Lisa Schwaiger B A, Seekirchen.

Dr.phil.: Mag. Annabell Moser, Madrid; Mag.phil. Michaela Laber, Mag.phil. Petra Rittsteiger, Salzburg; Mag.phil. Carola Elisabeth Eder-Neuhauser, St. Ulrich bei Steyr.

Sportwissenschaften
Mag.rer.nat.: Eva Habermaier, Hallwang. MSc Lehrgang: Veronika Lang Bakk., Tulln; Daniel Junker, Rinn.

Naturwissenschaften
BSc: Daniela Reiff, Salzburg; Thomas Jahn, Grünbach.

Mag.rer.nat.: Katharina Angerer, Bergheim; Petra Rosa Theresa Kordovsky, Salzburg; Bianca Magdalena Walter, Gallneukirchen; Laura Tildach, Mittersill; Anne-Sophie Schachl, St. Georgen im Attergau; Isabella Huber, Elsbethen; Teresa Bachinger, Altheim; Melanie Mittermayr, Weibern; Teresa Schmalnauer, Bad Goisern; Brigitte Lehner, Vorchdorf; Eva Maria Fürtbauer, Puchkirchen. MSc Studium: Chiara Költringer BSc, Bad Hofgastein; Miriam Juric, Bad Goisern; Michael Huemer BSc BA MA, Salzburg.

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Neues Lehramtsstudium: Studierende als LernbegleiterInnen

Im Sommersemester 2016 wird an der Universität Salzburg erstmals ein Themenmodul angeboten: Das Themenmodul "Sprache im Unterricht" richtet sich an Lehramtsstudierende aller Unterrichtsfächer und ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Sprachenzentrum, dem Fachbereich Germanistik, der School of Education der Universität Salzburg und dem Diakoniewerk Salzburg. Im Mittelpunkt des Moduls steht die Rolle der Sprache im Bildungssystem in einer mehrsprachigen Gesellschaft.

In der neuen LehrerInnenbildung für die Sekundarstufe kommt der pädagogisch-praktischen Ausbildung ein hoher Stellenwert zu. Dabei gibt es für die Studierenden auch die Möglichkeit, in sogenannten "Themenmodulen" Schwerpunkte zu setzen und sich zu spezialisieren. Die Themenmodule bestehen aus einem Praktikum und drei begleitenden Lehrveranstaltungen, in denen fachliche und methodische Grundlagen vermittelt werden.

Für sprachliche Herausforderungen sensibilisieren

Gemäß dem Prinzip, dass jeder Unterricht auch Sprachunterricht ist, werden die Studierenden im Themenmodul "Sprache im Unterricht" für sprachliche Herausforderungen sensibilisiert, vor denen vor allem SchülerInnen mit anderen Familiensprachen stehen. Die Studierenden engagieren sich in diesem Zusammenhang auch sozial und absolvieren ein Pflichtpraktikum des neuen Lehramtsstudiums im Rahmen der "Lernbrücke", einem Freiwilligenprojekt des Diakoniewerks: Ein Semester lang begleiten sie SchülerInnen mit Förderbedarf.

In erster Linie in Einzelbegleitung unterstützen sie einmal wöchentlich die SchülerInnen bei den Hausübungen, fördern ihre Lese- und Schreibfähigkeiten und vermitteln Lerntechniken und -strategien. In den Lehrveranstaltungen erwerben die Studierenden Grundlagen für diese praktische Tätigkeit und reflektieren über ihre Erfahrungen. Außerdem wird die Rolle der Sprache im Zusammenhang mit Mehrsprachigkeit und Bildungsgerechtigkeit diskutiert.

Die Lernbrücke des Diakoniewerks wird von Mag. Brigitte Sailer koordiniert: "In der Lernbrücke geht es darum, den Kindern nicht nur bei Hausübungen zu helfen, sondern auch Wege aufzuzeigen, wie sie selbst eigene Lernstrategien entwickeln können, damit sie langfristig keine Lernhilfe mehr brauchen. Die Einzelbetreuung ist dabei ein wesentliches Qualitäts- und Erfolgsmerkmal der Lernbrücke."

Das Themenmodul "Sprache im Unterricht" wird auch im Studienjahr 2016/17 angeboten: bildungswissenschaftliche und fachwissenschaftliche Lehrveranstaltung im Wintersemester, Praktikum und fachdidaktische Begleitlehrveranstaltung im Sommersemester.

Kontakt: Margareta Strasser / Andrea Ender - Koordination - FB Germanistik/Sprachenzentrum - Erzabt-Klotz-Straße 1 - Tel: +43 662 8044 4398 - E-mail

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Geflüchtete begeistert vom MORE-Programm: „Nicht mehr nur Flüchtling“

Seit zwei Semestern läuft das MORE-Projekt an der Universität Salzburg. Das MORE-Programm ist eine Initiative der österreichischen Universitätenkonferenz und soll Geflüchteten wieder den Zugang zum universitären Umfeld ermöglichen.

In Salzburg können die MORE-Studierenden ausgewählte Lehrveranstaltungen sowie Deutschkurse besuchen, erhalten Zugang zur Bibliothek und können Sportangebote am Universitätssportinstitut nutzen. Dazu bietet die Österreichische HochschülerInnenschaft Stadtspaziergänge, ein Buddysystem und begleitende Tutorien zu den Sprachkursen des Sprachenzentrums an.

Teilnehmer der Deutschkurse am Sprachenzentrum berichten über ihre Erfahrungen mit dem Programm: Durch das MORE-Projekt erhalten Geflüchtete Zugang zu ausgewählten Kursen aus den Bereichen Anglistik, Wirtschaft oder IT und, am wichtigsten, zu ausgezeichneten Deutschkursen. Viele AsylwerberInnen haben einen akademischen Hintergrund, mussten aber ihr Studium wegen des Krieges abbrechen.

„Ich habe englische Literatur studiert und jetzt besuche ich eine Lehrveranstaltung an der Anglistik und einen Deutschkurs. Ich hoffe, eines Tages ein ordentliches Studium abschließen zu können. Für mich ist es wichtig, wieder an eine Universität zu kommen. Die Menschen sind alle freundlich. In den Pausen habe ich immer interessante Gespräche und ich habe viele neue Leute kennen gelernt.“

Fotonachweis: Kolarik

Ein Kollege ergänzt: „Ich mache seit ein paar Wochen einen B1+-Deutschkurs an der Uni. Dazu kommt ein Tutorium mit zwei sehr lieben Lehrerinnen. Es gefällt mir sehr gut, weil eine freundliche Atmosphäre herrscht und die Kursmaterialien sehr praktisch und am Alltag orientiert sind. Wir haben zum Beispiel gelernt, einen Lebenslauf und ein Bewerbungsschreiben zu verfassen. Das braucht man, wenn man sich um eine Stelle bewirbt. Natürlich möchte ich so schnell wie möglich meine Deutschkenntnisse verbessern, weil ich einen Job finden will. Ich bin kein Schmarotzer, oder?“

Auch die übrigen Angebote des Programms werden sehr gut angenommen: „Es gibt Deutschkurse, aber auch andere Kurse, und wir können auch die Unibibliothek nutzen. Wenn man möchte, gibt es Hilfe von einem österreichischen Studenten. Das heißt Buddysystem. Ich mache jede Woche einmal Volleyball und einmal Handball. Das macht mich sehr glücklich und gibt mir das Gefühl, aktiv zu sein. Ich habe viele Freunde und Freundinnen gefunden. Es ist nett, wieder in der Universitätsatmosphäre zu sein. Wenn du an der Uni bist, bist du nicht mehr nur ein Flüchtling, sondern auch Student.“

Infos und Kontakt: Dr. Margareta Strasser, Leiterin des Sprachenzentrums, margareta.strasser(at)sbg.ac.at | Tel: 0662-8044-4398 | http://www.uni-salzburg.at/sprachenzentrum.

Das MORE-Programm der Universität Salzburg wird von Prof. Dr. Erich Müller, Vizerektor für Lehre, und Erika Mourad-Granner (Assistenz Vizerektorate) koordiniert.

Kontakt: Erika.Mourad-Granner(at)sbg.ac.at, www.uni-salzburg.at/more4refugees

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„SALTO“ Zwischenbilanz: Großer Zuspruch zum Salzburger Gesundheitsprogramm für Kindergartenkinder

Ein Jahr nach dem Start des Salzburger Gesundheitsprogramms „SALTO“ für Kindergartenkinder fällt die Zwischenbilanz vielversprechend aus. Das von Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftlern koordinierte und wissenschaftlich intensiv begleitete Bewegungs- und Ernährungsprogramm wird gut angenommen.

Der hohe Mitmach-Faktor liegt nach Überzeugung von Projektleiterin Susanne Ring-Dimitriou an der starken Prozessbegleitung. Das SALTO-Team unterstützt Pädagoginnen und Eltern bei der Umsetzung des Programms im Alltag mit Coachings, Workshops, Praxishandbüchern, Halbjahresplänen und vielfältigen praktikablen Tipps für einen bewegten und gesunden Kinderalltag.


Susanne Ring-Dimitriou

Wer Kinder gesund aufwachsen lassen will, muss primär bei den für sie verantwortlichen Erwachsenen ansetzen. Dieses Prinzip liegt dem Salzburger Bewegungs- und Ernährungsprojekt „SALTO“ ( SALzburg Together Against Obesity/ Salzburg gemeinsam gegen Übergewicht) zugrunde und darin liege auch die Stärke des in dieser Form einzigartigen Programms, sagt die Salzburger Sportwissenschaftlerin Susanne Ring-Dimitriou, SALTO Projektleiterin. „Jetzt, ein Jahr nach dem Start von SALTO, sehen wir unseren Ansatz bestätigt. Die externe Evaluierung ist positiv ausgefallen. Dadurch dass wir die Pädagogen und Eltern mit Rat und Tat und alltagstauglichen Übungsbeispielen unterstützen, ihnen aber gleichzeitig auch viel Spielraum für Eigeninitiativen lassen, sind sie sehr motiviert und begeistern die Kinder für das Gesundheitsprogramm“.

300 Mädchen und Buben zwischen vier und sechs Jahren aus 10 Kindergärten in Stadt und Land Salzburg nehmen aktiv am dreijährigen SALTO Programm teil. Die Kernziele sind: weniger sitzen, Förderung motorischer Fertigkeiten (laufen, werfen, fangen, klettern,…), mehr Obst und Gemüse, reines Wasser statt süßer Fruchtsäfte als Durstlöscher trinken.

Die erste Datenauswertung der teilnehmenden Kinder hat ergeben, dass mehr Buben als Mädchen übergewichtig sind. Während bei den untersuchten Mädchen 17 Prozent über dem altersstandardisierten Normgewicht lagen, waren es bei den Buben 19 Prozent, also fast jeder fünfte, was dem Trend entspricht. Eines der überraschendsten Ergebnisse der Testung war für die Forscher, dass schon im Kindergartenalter bei den motorischen Fertigkeiten signifikante geschlechtsspezifische Unterschiede zu sehen sind. Mädchen zeigen zum Beispiel bei Ballfertigkeiten („Objektkontrolle“, z.B. einen Ball mit den Händen fangen/werfen oder mit dem Fuß kicken) deutlich geringere Leistungen als Buben. Ob ein „doing gender“ dafür verantwortlich ist, darüber können die Forscher vorläufig nur spekulieren.

Fakt ist auch, dass Übergewicht das motorische Fertigkeitsniveau ungünstig beeinflusst. „Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass eine gezielte Förderung von Bewegungsfertigkeiten essentiell für die Entwicklung ist. Es ist ja so, dass Kinder - genauso wie Erwachsene - etwas umso lieber und öfter tun, je besser sie es können. Wir müssen also mehr Lerngelegenheiten schaffen, um die Chancengleichheit für ein gesundes Bewegungsverhalten zu verbessern. Motorische Fertigkeiten sind ein Schutzfaktor bei Übergewicht, fördern kognitive Leistungen und können die Persönlichkeit stärken“, betont Susanne Ring-Dimititrou.

Kegeln mit Alltagsgegenständen, Erkunden welcher Spielplatz die besten Klettermöglichkeiten hat, Kochen mit den selbst geernteten Kartoffeln vom Bauer. Eine Vielzahl praktikabler Tipps („take home activitities“) schafft nicht nur bei Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen sondern auch bei vielen Eltern die Bereitschaft, aktiv an dem Programm mitzumachen, beobachtet Projektmanagerin Verena Aistleitner: „Die Kommunikation mit den Familien ist bei SALTO ganz zentral.“

Nach dem SALTO-Motto „Gemeinsam viel bewegen“ wurden inzwischen auch erste Schritte in Richtung Vernetzung mit Sportvereinen gesetzt. Nur gemeinsam könne nachhaltig erreicht werden, dass mehr Kinder mit Normalgewicht aufwachsen, über eine gute Fitness verfügen und sich gesund ernähren, ist auch Dr. Daniel Weghuber, medizinischer Leiter von SALTO, überzeugt.

SALTO ist ein gemeinnütziges Projekt und finanziert sich durch Förderungen öffentlicher und privater Partner ungefähr je zur Hälfte. Die Kosten für die Entwicklung, Umsetzung und die wissenschaftlichen Erhebungen beliefen sich im Jahr 2015 auf rund 170.000 Euro.

Kontakt: Assoz. Univ.-Prof. Dr. Susanne Ring- Dimitriou, Universität Salzburg, IFFB Sport- und Bewegungswissenschaften, Schlossallee 49, 5400 Hallein/Rif, office@salto.at, Tel. 0664-88663189. Weitere Informationen unter www.salto-salzburg.at, Facebook

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Pizza. Pasta. Mafia. Größtes Wörterbuchprojekt zum Einfluss des Italienischen auf andere Sprachen

Unter der Koordination des Salzburger Romanisten Matthias Heinz wird das weltweit umfassendste Wörterbuchprojekt über Einflüsse des Italienischen auf andere Sprachen weiter ausgebaut. Das italienische Wissenschaftsministerium hat dafür heuer Forschungsfördermittel in der Höhe von 25.000 Euro bewilligt. Die Universität Salzburg stellt die nötigen Strukturen zur Verfügung.

Im Projekt „Osservatorio degli Italianismi nel Mondo“ („Beobachtung der Italianismen in der Welt“) werden nun zusätzlich zu den bereits dokumentierten Einflüssen des Italienischen auf Deutsch, Englisch und Französisch die Italianismen in fünf weiteren europäischen Sprachen erforscht.

Das Italienische hat zahlreiche Spuren in anderen Sprachen hinterlassen, die bisher jedoch nur verstreut in diversen Wörterbüchern, Glossaren und speziellen Studien auffindbar waren. Das größte Wörterbuch des Französischen („Trésor de la langue francaise“) verzeichnet zum Beispiel 500 sogenannte Italianismen (sprachliche Entlehnungen) im Französischen. Fast viermal so viele haben die Forscher in den letzten fünfzehn Jahren durch Zusammentragen aus verschiedensten Quellen gefunden.

Deutsch hat die meisten Italianismen

Die meisten Italianismen konnten die Sprachwissenschaftler jedoch für das Deutsche dokumentieren. „Deutsch ist nach unseren Ergebnissen die größte Empfängersprache für Italianismen“, sagt Projektkoordinator Matthias Heinz, Universitätsprofessor für romanistische Linguistik an der Universität Salzburg. Für die drei Sprachen Deutsch, Französisch und Englisch haben die Forscher - in philologischer Detektivarbeit - insgesamt fast 5000 italienische Herkunftswörter dokumentiert, die in 9000 Wörtern der Empfängersprachen ihren Niederschlag fanden.

Besonders ergiebig: der österreichische Sprachraum. Österreich - vor allem mit Salzburg, Wien und Tirol - war ein wichtiges Tor für die Übernahme von Italianismen in nördlicheren Ländern. Italienische Herkunftswörter fanden im österreichischen Sprachraum oft auch in den Dialekt Eingang. Das „Gstanzl“ hat etwa seine Wurzeln in der italienischen „stanza“ (Strophe), „Gspusi“ kommt von „sposo“ (Bräutigam). Die abschätzige, für südländische Gastarbeiter gebrauchte Bezeichnung „Katzlmacher“ geht auf „cazza“ (Schöpfkelle) zurück. „Das Projekt ist nicht nur für Spezialisten, sondern auch für die breitere Öffentlichkeit spannend, weil auch kulturgeschichtliche Zusammenhänge beleuchtet werden“, sagt Matthias Heinz.

Daten sind online frei zugänglich

Der Datenbestand des „Dizionario di italianismi in francese, inglese, tedesco“ ist seit 2014 in Form einer Datenbank im Netz öffentlich und frei zugänglich (www.italianismi.org). Die Anfänge des Wörterbuchprojekts gehen auf den Romanisten Harro Stammerjohann von der Universität Chemnitz (Deutschland) zurück, bei dem Matthias Heinz bereits in der Frühphase des Projekts mitgearbeitet hat.

Mit den bewilligen Forschungsfördermitteln von 25.000 Euro wird das Gesamtprojekt mit der Bezeichnung „Osservatorio degli Italianismi nel Mondo“, das den italienischen Sprach- und Kultureinfluss in der ganzen Welt erforschen will, nun auf die Sprachen Spanisch, Portugiesisch, Katalanisch, Polnisch und Ungarisch ausgedehnt.

Matthias Heinz koordiniert das Projekt gemeinsam mit Luca Serianni, Universitätsprofessor für Geschichte der italienischen Sprache an der Universität La Sapienza in Rom. An dem internationalen Projekt sind Forscher aus Florenz, Rom, Salzburg, Dresden, Budapest, Warschau, Malta, Sevilla, Toronto und New York beteiligt. Es ist an der nationalen Sprachakademie (Accademia della Crusca) in Florenz angesiedelt und an der Universität Salzburg verankert. Die italienische Sprachakademie hat das Wörterbuchprojekt zu einem ihrer drei strategischen Großprojekte erkoren.

Bis Sommer 2017 soll die erste Erweiterungsphase mit der Neugestaltung der Datenbank und Webseite sowie dem Ausbau des Sprachbestandes (mit Schwerpunkt auf dem Wortschatz) abgeschlossen sein.

Bereiche, in denen italienische Lehnwörter im Deutschen, Französischen und Englischen auffallend stark vertreten sind, sind die Kulinarik, Musik und Kunst und das Finanzwesen. Die meisten Italianismen stammen aus der Zeit der Renaissance. Aber auch im 20. Jahrhundert sind mit der Übernahme von Phänomenen aus dem italienischen Kulturraum viele entsprechende Wörter mitgewandert (beispielsweise der Ausdruck „al dente“). Mit der globalen Ausbreitung des italienischen Lifestyles etwa in der Gastronomie sind Italianismen wie Pizza, Pasta oder Cappuccino mittlerweile auch in China anzutreffen.

Kontakt: Univ.-Prof. Dr. Matthias Heinz, Romanist, Universität Salzburg, Erzabt-Klotz-Straße 1, 5020 Salzburg, matthias.heinz@sbg.ac.at, Tel. 0662/ 8044-4451 - Projekt „Osservatorio degli Italianismi nel Mondo“ https://www.uni-salzburg.at/index.php?id=201227

Foto: Professor Matthias Heinz Fotonachweis: Kolarik

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Softwaretüftler auf Gluten-Spurensuche - neue Diagnose-Software spürt Darmerkrankung Zöliakie auf

Wenn alles in bester Ordnung ist, schauen Bilder von gesunden Zwölffingerdarmzotten für den Laien ein bisschen aus wie eine Anemonen-Koralle aus dem Film „Findet Nemo“. Bei nicht behandelten Zöliakie-Patienten fallen die Zotten durch glutenhaltige Nahrung in sich zusammen. Die Darmwand ähnelt dann eher einer wüsten Kraterlandschaft.


Foto: Sebastian Hegenbart - Fotonachweis: Kolarik

Eine sichere Früherkennung der Autoimmunerkrankung Zöliakie ist daher von großer Bedeutung. Eine Forschungsgruppe aus dem Fachbereich Computerwissenschaften an der Universität Salzburg arbeitet an einer Software für eine verbesserte Analysemöglichkeit.

Etwa ein Prozent der Bevölkerung leidet unter Zöliakie. Gluten – Bestandteil der meisten Getreidesorten – bedingt bei den Betroffenen Symptome wie Durchfall, Gewichtsverlust, Erbrechen, Müdigkeit, Depressionen und führt auch zu einem erhöhten Krebsrisiko. Das Gluten löst eine Entzündung und in der Folge eine Schädigung der Darmschleimhaut aus. Wichtige Nährstoffe können nicht mehr aufgenommen werden. Eine lebenslange, glutenfreie Diät ist notwendig. Es ist daher von Bedeutung, die Erkrankung möglichst früh zu erkennen.

„Gerade im Anfangsstadium ist es aber oft nicht so einfach, die Unterschiede zwischen bestehender und doch nicht vorhandener Zottenatrophie zu erkennen. Es wird zwar eine Biopsie durchgeführt, das heißt man nimmt Gewebeproben. Aber auch das kann in die Irre führen, wenn noch nicht der gesamte Darm betroffen ist und eine Probe aus gesundem Gewebe entnommen wird“, erklärt Dr. Sebastian Hegenbart, der mit Prof. Andreas Uhl und Dr. Andreas Vécsei an dem Projekt arbeitet, das vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) ermöglicht wird.

Die Forschungsgruppe am Fachbereich Computerwissenschaften arbeitet seit 2010 an einer Software zur automatisierten, computergestützten Analyse von Zöliakie mittels Videoaufnahmen im Darm. Der Vorteil: Man könnte Zeit und Kosten sparen und auf die Biopsien verzichten. „Der Zeitaufwand bei einer Analyse mittels Biopsie ist größer und es besteht immer ein kleines Restrisiko“, so Hegenbart. Die Herausforderung für die Wissenschaftler ist dabei, ein System zu entwickeln, das mit höchster Zuverlässigkeit krankes von gesundem Gewebe unterscheiden kann.

In der Umgebung des Darms ist das oft keine so einfache Angelegenheit. „Ein flexibles Endoskop, das über Speiseröhre und Magen eingeführt wird, liefert die Videoaufnahmen. Aber manchmal wird das Endoskop schnell bewegt oder ist sehr nah am Gewebe und liefert daher unscharfe Bilder. Manchmal tauchen Bläschen oder Reflexionen auf und machen eine Diagnose schwierig“, erklärt Hegenbart das Problem.

Damit das Computersystem nun kranke von gesunden Darmzotten unterscheiden kann, werden spezifische Bildmerkmale von gesundem und befallenem Gewebe auf mathematische Merkmale reduziert. Dafür verwendet wurde Bildmaterial von 400 Patienten aus dem St. Anna Kinderspital in Wien, mit dem man unter der Führung von Dr. Andreas Vécsei bei diesem Projekt kooperiert. „Noch arbeiten wir an der Analysesoftware. Aber die Zuverlässigkeit bei der Diagnose ist schon recht gut.

Wir haben zu über 90 Prozent richtige Auswertungen. Aber wir wollen die Klassifikationsgenauigkeit noch verbessern“, sagt Hegenbart. Die erzielten Ergebnisse wären jedenfalls interessant für einen Endoskop-Hersteller. „Wir haben jetzt schon eine vielversprechende Grundlage für eine noch sicherere Diagnose von Zöliakie und damit für den klinischen Einsatz eines solchen Systems“, ist Hegenbart überzeugt.

Kontakt: Dr. Sebastian Hegenbart - Fachbereich Computerwissenschaften - Universität Salzburg - sebastian.hegenbart@sbg.ac.at - Tel.: 0662/8044-6324

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Veranstaltungen: Tagungen, Vorträge, Diskussionen, Präsentationen

8.6.: Vortrag in der Vorlesungsreihe "Kommunikation.Macht.Gesellschaft"

Steven Youngblood, Direktor des Center for Global Peace Journalism an der Park University (Missouri), spricht am 8.6., 18 Uhr, im Hörsaal 380, Rudolfskai 42, über das Konzept des Friedensjournalismus. Sein Vortrag "Reporting Syrian Refugees: Challenges and Opportunities" findet im Rahmen der Vorlesungsreihe Kommunikation.Macht.Gesellschaft statt.

In seinem Vortrag erläutert Professor Youngblood das Konzept des Friedensjournalismus. Im Besonderen thematisiert er, wie die Berichterstattung über Geflüchtete verbessert werden kann. Dabei greift er vor allem auf sein in der Türkei durchgeführtes Projekt Reporting Syrian Refugees: Building Communities of Understanding zurück.

Informationen über syrische Geflüchtete sind in den türkischen Massenmedien oftmals negativ konnotiert. Durch den hauptsächlich politischen und militärischen Fokus bleiben humanitäre Aspekte in der Berichterstattung häufig unterbelichtet.

Mehr unter: Steven Youngblood

... Flyer

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Veranstaltungen: Tagungen, Vorträge, Diskussionen, Präsentationen

9.6.: Propaganda in Märchenfilmen der NS-Zeit

Dr. Roland Cerny-Werner (Universität Salzburg) - Do. 9. Juni 2016, 17Uhr c.t., SR E.33 (Abguss-Smlg., Residenzplatz 1)

Inwieweit sich antisemitische Propaganda in Märchenfilmen der NS-Zeit zeigt, ist Gegenstand dieses Filmabends. Die Einführung wird sich grundsätzlich mit der Propagandaintention der Filmproduktion jener Zeit und ihrer antisemitischen Absicht beschäftigen. Zwar machen Märchenfilme im Repertoire deutscher Filmstudios zwischen 1933 und 1945 nur einen kleinen Anteil aus; dennoch lässt sich an ihnen bei genauer Analyse die Selbstverständlichkeit rassistischer, biologisierter und von Stereotypen durchsetzter Gesellschaftsvorstellungen erkennen, die im Fall des Nationalsozialismus realpolitische Wirkungsmacht erlangten.

Die Auswahl des zu zeigenden Märchenfilms ist abhängig von der Verfügbarkeit innerhalb des zuständigen Archivs. Den Besuchern und Besucherinnen wird sicher ein sehr interessanter Filmabend mit anschließender Diskussion geboten.

Roland Cerny-Werner ist Historiker und Theologe aus Jena und seit Oktober 2010 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg als Kirchenhistoriker tätig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in der Erforschung der Rolle der Katholischen Kirche im Jahrhundert der großen Diktaturen. Er ist zudem pädagogischer Begleiter an den Gedenkstätten des ehemaligen Konzentrationslagers und Speziallagers Nr. 2 Buchenwald und des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen.

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Veranstaltungen: Tagungen, Vorträge, Diskussionen, Präsentationen

10./11.6.: H.A.U.S.-Bücherbasar

Der Verein H.A.U.S. (Humanitäre Aktionen der Universität Salzburg) veranstaltet am Freitag, 10.6.2016, und Samstag, 11.6.2016, den alljährlichen Bücherbasar im Arkadenhof der Alten Universität, Universitätsplatz 1/Hofstallgasse 2-4: Freitag, den 10.6.2016 von 12 – 18 Uhr und am Samstag, den 11.6.2016 von 9 – 13 Uhr.

Der gesamt Erlös des Basars kommt den humanitären Aktionen des Vereins zugute. Infos: www.uni-salzburg.at/haus

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Veranstaltungen: Tagungen, Vorträge, Diskussionen, Präsentationen

10.6.: Alumni Fest der Universität Salzburg

Am Freitag, 10. Juni, feiert der Alumni Club mit einem tollem Programm den nahenden Semesterabschluss und lädt herzlich zum Alumni Fest in die Große Universitätsaula ein. Der Alumni Club ist das AbsolventInnen-Netzwerk der Universität Salzburg.

Das Fest wird vom Universitätsorchester mit einem virtuosen Trompetenkonzert eröffnet, danach startet die USI-Salsaparty. Karten: Papierfachgeschäft Neusüß in der Kapitelgasse 9, Salzburg. Alle Getränke und Fingerfood sind im Unkostenbeitrag inkludiert.

Alle Infos hier.

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10.6.: Kleidersprachen: [Agonale] Begegnungen von Mode, Kunst und Literatur

Tagung mit Workshop, Vorträgen, Podiumsgesräch und Lesungen / Kleidersprachen: [Agonale] Begegnungen von Mode, Kunst und Literatur, Freitag, 10. Juni 2016, 9 – 20 Uhr (Kunstquartier, Bergstr. 12a)

www.w-k.sbg.ac.at/kunstpolemik-polemikkunst/aktuelles

Kleidermode ist in ihrer Komplexität und Mehrdeutigkeit vielfach Gegenstand künstlerischer Diskurse. In der Begegnung von Kunst und Literatur mit Mode werden auch Aspekte des Agonalen, des Widerstreits und der Polemik sichtbar. Die Tagung bringt Facetten dieses polemischen Interferierens sowohl in künstlerischen Interventionen (Workshop, Lesungen, Ausstellung) als auch in der wissenschaftlichen Reflexion (Vorträge, Diskussionen) zur Sprache.

9:00 - 12:00 Upcycling Workshop Lisa D: "Pimp up your shirt"/ Kunstquartier, Bergstr. 12, Bibliothek

12:30 - 13:30 / Galerie 5020, Residenzplatz 10/2 Führung durch die Ausstellung „displaying fashion, displaying art" mit Hildegard Fraueneder

14:00 - 20:00 / Kunstquartier, Bergstr. 12, Atelier

14:15 Vortrag Julia Bertschik: „Oberflächen-Polemik. Die Barbourjacke als zweite Haut in Christian Krachts Roman Faserland"

15:15 Vortrag Hanne Loreck: „Mode, Künstlichkeit, Kunst - eine KomPLIkation durch Karl Schenker, Modefotograf (1886-54)"

16:30 Lesung Sabine Scholl

17:00 Lesung Michael Stavarič

17:30 Präsentation der Literaturzeitschrift SALZ „Kleidersprachen"

18:30 Podiumsgespräch „Kleidersprachen - Sprachen der Kunst" mit Sabine Scholl, Lisa D., Hanne Loreck Moderation: Julia Bertschik

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13.6.: Die Macht der Kränkung - über die Wurzeln des Destruktiven

Nahezu jedem menschlichen Problem liegt eine Kränkung zugrunde. Denn Kränkungen greifen unsere Selbstachtung, unser Ehrgefühl und unsere Werte an. Sie treffen uns im Innersten, können uns aus der Bahn werfen, uns krankmachen und sogar politische oder religiöse Konflikteauslösen.

Anhand von Beispielen aus der Geschichte und aus der eigenen Praxis wird Reinhard Haller Wege aufzeigen, wie es gelingen kann, an seelischen Verletzungen nicht nur zu wachsen, sondern auch die eigene Persönlichkeit zu stärken.

Begrüßung durch Univ.-Prof. Dr. Heinrich Schmidinger, Rektor der Universität Salzburg, Vorsitzender des Katholischen AkademikerInnenverbandes Salzburg. Referent ist Prim. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Haller, Arzt, Psychotherapeut, Bestsellerautor und Chefarzt einer psychiatrisch psychotherapeutischen Klinik mit dem Schwerpunkt Abhängigkeitserkrankungen.

Als einer der renommiertesten Gerichtspsychiater Europas wird er immer wieder mit der Begutachtung in großen Kriminalfällen betraut. Seine Analysen von psychischen Störungen und spektakulären Verbrechen sind in den internationalen Medien gefragt.

Beitrag € 10,- / freier Eintritt für Mitglieder des Katholischen AkademikerInnenverbandes

Anmeldung erforderlich:
Katholischer AkademikerInnenverband Salzburg, Tel. 0662 8047-7516, kav@bildungskirche.at

Eine gemeinsame Veranstaltung des Katholischen AkademikerInnenverbandes mit der Universität Salzburg. Einladungsfolder

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13.6.: Panorama:Uni "Wie alt kann der Mensch werden?"

Mit Günter Lepperdinger, Stammzellbiologe. Durch gesunde Ernährung, ein gutes Lebensumfeld, Hygiene und medizinischen Fortschritt kann die Lebenserwartung der Menschen erhöht werden, bestätigt die Wissenschaft. Ein heißes Eisen ist außerdem die Forschung über Stammzellen zur Regeneration von verschiedenen Körpergeweben. 100jährige sind bereits heute keine Seltenheit. Welchen Ausblick eröffnet die Wissenschaft?

Wann: Montag, 13. Juni, 19 Uhr
Wo: Panoramabar Lehen, Schumacherstraße 14

Im Anschluss laden wir zum Umtrunk.

Bitte melden Sie sich hier an.

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15.6.: Podiumsdiskussion: „Große Freiheit oder goldener Käfig? Was der Medienwandel verspricht und was er hält“

Podiumsdiskussion am Mittwoch, 15. Juni, auf der Edmundsburg am Mönchsberg in Salzburg. Ab 18 Uhr diskutieren ORF 1 Info-Chefin Lisa Totzauer, „Dossier“-Journalist Florian Skrabal, Presserat-Geschäftsführer Alexander Warzilek, Jurist Boris Romahn von der Uni Salzburg, Astrid Zimmermann vom Presseclub Concordia und der Schweizer Kommunikationswissenschaftler Roger Blum über die (Un)freiheit der Menschen durch den Medienwandel.

Salzburg - Forschung im Elfenbeinturm, weltfremde, ungelesene Bücher und eine abgehobene Sprache, die vor Fachwörtern nur so strotzt: Die Kommunikationswissenschaft mag manchen Menschen langweilig und irrelevant erscheinen. Dass Forschung, die uns alle betrifft, auch spannend und unterhaltsam sein kann, zeigt zurzeit die „Forschungsgruppe Medienwandel“ der Uni Salzburg.

Die zehn Masterstudierenden veröffentlichen auf ihrem Blog „forschungsgruppe-medienwandel.com“ jede Woche aktuelle Beiträge, die für ein breites Publikum interessant sein könnten. Die Artikel tragen Titel wie „#verafake: Mein RTL- meine Werte?“ oder „Wer hat Angst vor Böhmermann?“ und verbinden aktuelle Themen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen - und das in einer leichten, verständlichen Sprache.

„Unser Ziel ist es, aktuelle Phänomene des Medienwandels verständlich zu präsentieren, ihre Hintergründe zu analysieren und die gesellschaftlichen Folgen zu benennen. Wir erklären, interpretieren und schaffen Zusammenhänge“, erklärt Lehrveranstaltungsleiter Professor Josef Trappel.

Podiumsdiskussion: „Große Freiheit oder goldener Käfig?“

Die Forschungsgruppe Medienwandel will aber nicht nur selbst über die Trends schreiben, sondern auch darüber diskutieren - mit Journalisten, Medienschaffenden und anderen Vertretern der Medienszene. „Große Freiheit oder goldener Käfig? Was der Medienwandel verspricht und was er hält“ lautet der Titel einer Podiumsdiskussion am Mittwoch, 15. Juni, auf der Edmundsburg in Salzburg.

Ab 18 Uhr diskutieren ORF 1 Info-Chefin Lisa Totzauer, „Dossier“-Journalist Florian Skrabal, Presserat-Geschäftsführer Alexander Warzilek, Jurist Boris Romahn von der Uni Salzburg, Astrid Zimmermann vom Presseclub Concordia und der Schweizer Kommunikationswissenschaftler Roger Blum über die (Un)freiheit der Menschen durch den Medienwandel. Die Themen reichen vom einzelnen User als Geisel der vielen Kommunikationskanäle bis zum derzeitigen Rückgang der Pressefreiheit auf der ganzen Welt. Die Studierenden versprechen sich von der Podiumsdiskussion einen würdigen Abschluss ihres einjährigen Projektes - dessen Aufwand schon lange nicht mehr in ECTS-Punkten zu erfassen ist.

Forschung für Publikum und Wirtschaft

Denn die sieben Studentinnen und drei Studenten haben zusätzlich Forschungsprojekte durchgeführt, die für Publikum und Medienwirtschaft gleichermaßen relevant sind: Wo in Europa muss man für Onlinejournalismus bezahlen? Beeinflusst meine Facebook-Timeline mein Wissen über das Weltgeschehen? Und ist die Pressefreiheit in Polen wirklich gefährdet? Das sind nur einige Fragen, auf die die Studierenden Antworten gefunden haben und diese im Online-Journal des Fachbereichs Kommunikationswissenschaft an der Universität Salzburg veröffentlichen werden. Hochkarätige Professoren aus Deutschland, Österreich und Rumänien haben die Projekte begutachtet und grünes Licht gegeben.

Bildtext: „Wissenschaft, die Praxis schafft“ – Arbeitskreis der ‚Forschungsgruppe Medienwandel‘ mit Nora Zacharias, Tobias Hafner, Nina Jaxy und Thomas Surrer (v.li.); Foto: Forschungsgruppe Medienwandel.

Weitere Infos

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16.6.: WTZ Innovation Days

Die WTZ Innovation Days bieten einen Überblick über die Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Verwertung technischer Forschung und Entwicklung und zeigen auf, wie Sie Ihr Know-how erfolgreich schützen können.

Neben aktuellen Themen rund um die Kommerzialisierung von Geistigem Eigentum liegt der Schwerpunkt der WTZ Innovation Days auf der rechtlichen Absicherung von computerbasierten Erfindungen und Software. Vielen Entwicklern und potentiellen Gründern sind mögliche rechtliche Stolpersteine und Haftungsrisiken – auch bei Open Source und Freeware – nicht immer bewusst. Hilfreiche Tipps aus der Praxis helfen dabei, rechtlichen Problemen u.a. bei Open Source und Freeware vorzubeugen. Abgerundet wird der Tag durch einen Einblick in die Marktforschung im digitalen Zeitalter und wie der Online Dialog zur Quelle von Innovation werden kann.

Vortragende: Onur Emul, European IPR Helpdesk; Georg Weber, European Patent Office; Thomas Wilmer, Institut für Informationsrecht, Hochschule Darmstadt; Katja Hutter, Universität Salzburg

Das Wissenstransferzentrum West (WTZ West) ist ein überregionaler Zusammenschluss der Universitätsstandorte Salzburg, Linz und Innsbruck. Als das wichtigste Kompetenzzentrum für akademischen Wissens- und Technologietransfer West-Österreichs hat das WTZ West die Aufgabe, die Zusammenarbeit der Universitäten als auch deren Schnittstellen zu Wirtschaft und Gesellschaft zu optimieren.

Die Anmeldung zur Veranstaltung ist kostenfrei bis 9. Juni 2016 möglich: https://www.eventbrite.de/e/wtz-innovation-days-in-salzburg-tickets-25192936752

Weitere Informationen gibt es unter http://www.wtz-west.at/innovationdays

Programm: http://www.wtz-west.at/downloads/WTZInnovationDays.pdf

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16.6.: PLUS.Startup-Vortrag: "Marktforschung im digitalen Zeitalter"

Am 16. Juni 2016 lädt PLUS.Startup Studierende, AbsolventInnen und Bedienstete der Universität Salzburg und Angehörige aus dem Startup Salzburg Netzwerk ein zu einem Vortrag der neu berufenen Universitätsprofessorin für Marketing, FB Sozial- u.- Wirtschaftswissenschaftswissenschaft, Frau Prof. Dr. Katja Hutter: "ENTREPRENEURSHIP ABC: Marktforschung im digitalen Zeitalter – Der Online Dialog als Quelle von Innovation".

„Erst zuhören, dann entwickeln“ – so lautet der dialogorientierte Ansatz, um Kundenbedürfnisse zu erforschen und im Zuge dessen erfolgreiche Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle zu konzipieren. Das Internet als digitale Schlüsselplattform, der Ausbau der Informations- und Kommunikationstechnologien und damit verbunden unzählige Möglichkeiten der Vernetzung durchdringen unser Leben, beruflich wie privat.

Der moderne Verbraucher ist mobil, vernetzt und teilt Interessen, Vorlieben, Einstellungen und Meinungen, zunehmend auch online. Das digitale Zeitalter gibt uns die Möglichkeit, mit dem Verbraucher in Echtzeit zu kommunizieren. Die Zusammenarbeit beginnt dort, wo Marketingmanager ihren Konsumenten zuhören und in Dialog treten.

Somit bieten sich uns starke Quellen und neue Wege für die Marktforschung, diesen will Univ.- Prof. Dr. Katja Hutter in ihrem Vortrag im Rahmen des ENTREPRENEURSHIP ABC auf den Grund gehen.

Information und Anmeldung:
https://plusstartup.blogspot.co.at/2016/05/entrepreneurship-abc-marktforschung-im.html.

Diese Veranstaltung von PLUS.Startup der Universität Salzburg findet im Rahmen der WTZ Innovationdays statt. wtz-west.at/innovationdays/

ENTREPRENEURSHIP ABC: Marktforschung im digitalen Zeitalter – Der Online Dialog als Quelle von Innovation
16. Juni 2016, 18:00 bis 19.30 Uhr
Edmundsburg/Universität Salzburg
Mönchsberg 2, 5020 Salzburg

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16.6.: Ringvorlesung "Arbeitsmigration ab den 1960er Jahren"

Im Sommersemester 2016 gibt es am Fachbereich Geschichte eine Ringvorlesung zum Thema Arbeitsmigration. Nächster Termin: "The Silent Returns. Debating the social (im)mobility and ability to (re)integrate of the Gastarbeiter in Socialist Yugoslavia from a gender perspective" mit Sara Bernard, Universität Regensburg: 16.6., 17 Uhr, Hörsaal 380, Rudolfskai 42.

Themen der Ringvorlesung befassen sich u.a. mit Arbeitsmigration in Europa, österreichischen Anwerbeabkommen mit der Türkei (1964) und Jugoslawien (1966), europäischen Anwerbestopps der 1970er Jahre, transnationaler Mobilität und multilokalen Beziehungsgeschichten, Erfahrungen jugoslawischer "Gastarbeiterinnen" in Österreich und slowenischer Frauen in den USA.

Die ReferentInnen der Ringvorlesung sind Sylvia Hahn, Georg Stöger, Verena Lorber, alle Universität Salzburg, Marcel Berlinghoff, Universität Osnabrück, Karolina Novinscak Kölker, Sara Bernard, beide Universität Regensburg, Manfred Pfaffenthaler, Universität Graz, Mirjam Milharčič Hladnik, Slovenian Migration Institute, und Denis Scuto, Universität Luxemburg.

Alle Infos: hier

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