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Newsletter Zentrum Theologie Interkulturell & Studium der Religionen vom 12.12.2019

Sehr geehrte Damen und Herren!

Sie erhalten heute den zweiten Newsletter des Zentrums Theologie Interkulturell und Studium der Religionen, der Sie über die neuesten Aktivitäten informiert.



Viel Freude beim Lesen wünscht
das Team vom Zentrum Theologie Interkulturell



Veranstaltungsankündigungen
Vorschau auf die kommenden Veranstaltungen

Der 3. Empfang der Religionen zum Schwerpunkt Buddhismus findet am 13. November 2013 um 18 Uhr c.t. an der theologischen Fakultät statt.

25 Jahre nach dem denkwürdigen Friedensgebet der Religionen in Assisi und ein Jahrzehnt nach der historischen Antwort jüdischer Gelehrter auf den jüdisch-christlichen Dialog "Dabru emet" hat das Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen begonnen, VertreterInnen und Angehörige anderer Religionen zu einem jährlichen Empfang der Religionen an die Universität Salzburg einzuladen. Jedes Jahr steht eine andere Religion im Mittelpunkt. Der Empfang 2013 steht im Zeichen des Buddhismus und wird 2014 mit dem Hinduismus fortgesetzt.

Den Festvortrag wird der tibetische Mönch und Gelehrte Tenzin Kalden Gassner zum Thema "Buddhismus in Mitteleuropa - mein persönlicher Weg" halten.

Programm

Die Buchpräsentation des Bandes "Christlicher Glaube im heutigen Afrika. Eine theologische Standortbestimmung", hrsg.von Franz Gmainer-Pranzl/Rodrigue Naortangar, findet am Montag, dem 25. November 2013 um 19:00 im Bondeko (Salzburg Liefering) statt.

Franz Gmainer-Pranzl/Rodrigue Naortangar (Hg.),

Christlicher Glaube im heutigen Afrika. Eine theologische Standortbestimmung.

(Salzburger Theologische Studien 49 - interkulturell 13),

280 S, 22,5x15cm Paperback,

ISBN 3-7022-3289-3, Tyrolia Verlag Innsbruck-Wien 2013

Die 4. Interdisziplinäre Tagung zumThema "Verändern Gender Studies die Gesellschaft? Zum transformativen Potential eines interdisziplinären Diskurses" findet vom Donnerstag, 28. November bis Freitag, 29. November 2013 in der Edmundsburg statt.

Gender Studies stellen heute eine unverzichtbare Auseinandersetzung mit kulturellen Geschlechterkonstruktionen, gesellschaftlich wirksamen Identitätskonstruktionen und der Verflechtung von „Gender“ mit ethnischen, sozialen, politischen und religiösen Dimensionen des Leben dar. Angesichts weiter bestehender Diskriminierung, ja sogar schockierender Gewalt gegen Frauen stellt sich allerdings die Frage, ob Gender Studies tatsächlich ein transformatives Potential aufweisen. Wie reagieren sie auf aktuelle gesellschaftliche Umbrüche, welche Relevanz weisen sie angesichts globaler Fragen auf, und welche Methoden und Interpretationskategorien bringen sie in den universitären Diskurs ein? Diesen Fragen geht eine interdisziplinäre Tagung an der Universität Salzburg nach, die gemeinsam vom 'Zentrum für Theologie Interkulturell und Studium der Religionen', vom 'gendup – Zentrum für Gender Studies und Frauenförderung der Universität' und der Initiative 'KATHARINAfeier' am 28./29. November 2013 veranstaltet wird. Der Schwerpunkt der Auseinandersetzung wird auf der Frage liegen, wie unterschiedliche Fächer und Forschungsbereiche an der Universität das transformative Potential der Gender Studies thematisch und methodisch herausarbeiten.

Tagungsprogramm


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Veranstaltungsrückblick
Ein kurzer Rückblick auf die vergangene Veranstaltung

Der zweite „Erwin-Kräutler-Preis für kontextuelle Theologie und interreligiösen Dialog“ wurde am 7. Oktober 2013 an Frau Dr. Barbara Lukoschek vergeben. Ihre 2012 an der Universität Tübingen eingereichte Arbeit trägt den Titel: „Weisheit der Befreiung im Dialog. Engagierter Buddhismus und Befreiungstheologie im Vergleich ihrer wirtschaftsethischen Perspektiven und praktisch-theologischen Konsequenzen“.

Angesichts der globalen Herausforderungen des Armutsproblems und der Wirtschaftskrise verfolgt Barbara Lukoschek in ihrer Dissertation das Anliegen, einen interreligiösen Beitrag zur Orientierung zu leisten, der in die Tiefe der religiösen Welt- und Selbstdeutung des Menschen hineinreicht: Welche Wege der Analyse und Bewältigung weisen das Christentum und der Buddhismus auf? Und wie können sich diese gegenseitig ergänzen und bereichern? Lukoschek entschlüsselt mit schwerpunktmäßigem Bezug auf den Jesuiten Aloysius Pieris (Sri Lanka) und den Theravāda-Mönch P.A. Payutto (Thailand) die ethische und soteriologische Systematik hinter den Positionen der Befreiungstheologie und des Engagierten Buddhismus. Wirtschaftsethisch konkretisiert wird der komparative Ansatz durch den interdisziplinären Brückenschlag zu den Wirtschaftswissenschaftlern Franz Josef Hinkelammert und Karl-Heinz Brodbeck. Er mündet in einer kritisch-konstruktiven Analyse des gegenwärtigen Wirtschaftssystems des totalen Kapitalismus im Kontext neoliberaler Globalisierung. Mit der Untersuchung der von Pieris und Payutto eingeschlagenen Wege zur Überwindung des Mammon in psychologischer und soziologischer Dimension deckt Lukoschek das sowohl in der Befreiungstheologie als auch im Engagierten Buddhismus integrierte Komplementaritätspaar „Freiheit“ und „Hingabe“ auf.

Der Dialog zwischen der Befreiungstheologie und dem Engagierten Buddhismus eröffnet Wege zur vertieften Integration beider einander ergänzender und korrigierender Pole. Barbara Lukoschek studierte Katholische Theologie, Anglistik und Psychologie an den Universitäten Münster und Freiburg sowie in Exeter (UK), war von 2005-2008 Kollegiatin und Stipendiatin des interdisziplinären Graduiertenkollegs „Globale Herausforderungen – transnationale und transkulturelle Lösungwege“ an der Universität Tübingen und absolvierte das Promotionsstudium in Ökumenischer Theologie und Dogmatik an der Universität Tübingen. 2009/10 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Didaktik des katholischen Religionsunterrichts und der Religionspädagogik (Universität Tübingen, Prof. Georg Langenhorst).


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Publikationen
Veröffentlichte Neuerscheinungen

Raúl Fornet-Betancourt, Franz Gmainer-Pranzl, Hans Schelkshorn (Hg.), Auf dem Weg zu einer gerechten Universalität. Philosophische Grundlagen und politische Perspektiven. Towards a just Universality. Philosophical Foundations and Political Perspectives. Hacia una universalidad justa. Fundamentaciones filosóficas y perspectivas políticas. Dokumentation des X. Internationalen Kongresses für Interkulturelle Philosophie (Reihe "Denktraditionen im Dialog: Studien zur Befreiung und Interkulturalität", Bd. 36), Aachen: Wissenschaftsverlag Mainz 2013, ISBN 978-3-86130-641-2.


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Personalia
Updates über Änderungen des Personals am Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen

Neu – und doch wieder nicht ganz neu.
Das bin ich: Julia Kernecker, geboren am 11.07.1985, am Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen. „Neu“ bin ich hier insofern, als ich am 1. Oktober 2013 eine Anstellung als Universitätsassistentin am Zentrum antreten durfte. „Doch wieder nicht ganz neu“ – diese Beschreibung trifft ebenfalls auf mich zu, da ich in Linz und Salzburg Fachtheologie studiert habe und mein Studium 2011 mit einer Diplomarbeit im Fachgebiet Dogmatik an der Universität Salzburg abschließen konnte.

Nach zwei Jahren in der theologischen Praxis (Pfarre und Jugendzentrum) bin ich nun wieder zurück an meiner Alma Mater. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit Kollegen und Studierenden sowie auf fruchtbares und erkenntnisreiches Forschen, Lernen und Lehren am Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen.
Erreichbar bin ich unter Julia Kernecker bzw. telefonisch unter 43 (0)662 / 8044-2758


Der Vertrag von Frau MMag.a Sigrid Rettenbacher, die seit 1.10.2009 als Universitätsassistentin am Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen tätig war, ist mit 30.09.2013 ausgelaufen. Wir bedanken uns bei ihr sehr herzlich für den engagierten Einsatz und die religionstheologische Expertise, die sie in Forschung und Lehre eingebracht hat. Zurzeit arbeitet Frau Rettenbacher am Abschluss ihres Dissertationsprojekts „Theologie der Religionen in postkolonialer Perspektive. Erkenntnistheoretische und ekklesiologische Perspektiven“; sie gehört seit 1.10.2013 dem Kreis der erweiterten Mitglieder unseres Zentrums an und wird in diesem Sinn auch weiterhin durch Veranstaltungen, Projekte und beratende Tätigkeit mit der Arbeit des Zentrums verbunden bleiben.


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