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Newsletter Zentrum Theologie Interkulturell & Studium der Religionen vom 12.12.2019

Sehr geehrte Damen und Herren!

Sie erhalten den zwölften Newsletter unseres Zentrums.

Viel Freude beim Lesen wünscht
das Team vom Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen

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Inhalt



Personalia
Neuer Leiter Religious Studies


Foto: © privat

Seit dem Wintersemester 2018/19 leitet nun Univ.-Prof. Dr. Martin Rötting den Bereich Religious Studies.
Seinen Kurzlebenslauf samt Publikationsliste finden Sie hier.

Hier eine kleine Vorstellung von Prof. Rötting:

Seit Beginn des Wintersemesters bin ich in Nachfolge von Frau Prof.in Anne Koch der neue Leiter für Religious Studies. Ich freue mich sehr, Sie persönlich kennenzulernen und mit Ihnen gemeinsam den Fragen nachzugehen, die uns in Religious Studies bewegen!
Wie kommt man dazu Religionswissenschaftler zu werden? Ein biografisches Ereignis in meiner Jugend (fragen Sie mich!) führte zu einem Interesse am Dialog mit dem Buddhismus. Nach vielen Jahren als Religionslehrer und Seelsorger in der Diözese München und Freising verfolgte ich dieses Interesse in praktischen Studien in Südkorea in einem Zen-Kloster, so wie später in Dublin am Trinity College, wo ich Ökumene und interreligiösen Dialog (ISE; M.phil) studierte. Interreligiöse Lernprozesse wollte ich bald nicht nur praktisch im interreligiösen Dialog umsetzen, was ich seit zehn Jahren mit dem Institut OCCURSO gemeinsam mit anderen versuche (www.occurso.org), sondern dies auch akademisch reflektieren. Daher promovierte ich bei Michael von Brück an der LMU München in Religionswissenschaft. Als Referent für Internationales und Interreligiöses an der KHG der LMU sowie als Dozent in unterschiedlichen Kontexten und an den Universitäten München, Salzburg und Eichstätt konnte ich in den letzten Jahren vielfältige Erfahrungen in Praxis und Lehre erhalten. Dieses Jahr im Sommer konnte ich dann eine Habilitation zu Fragen der spirituellen Identität in pluralen Gesellschaften abschließen.
Damit ist erzählt, was mich umtreibt: Wie sind heute Spiritualitäten und Religionen in pluralen Kontexten zu verstehen? Wie funktionieren Beeinflussungsprozesse? Welche Auswirkungen haben Dialogprozesse auf die Gesellschaft und auf uns? Welche Formen von Religiosität gibt es, wie entstehen sie, wie transformieren sie sich?
Als Mensch bin ich dabei auch selbst religiös und spirituell. Als Religionswissenschaftler übe ich mich im kulturwissenschaftlichen Blick. Beides scheint mir notwendig und hilfreich, um anstehende Fragen anzugehen.
Ich wohne in Freising bei München, bin verheiratet und habe zwei Kinder. In Salzburg werde ich während des Semesters montags, mittwochs und donnerstags regelmäßig anzutreffen sein. Ich freue mich auf die Begegnung mit Ihnen!


Informationen zu seinen Lehrveranstaltungen finden Sie hier.


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Empfang der Religionen
8. Empfang der Religionen - Schwerpunkt: Sikhismus


Logo der Sikhs

Der 8. Empfang der Religionen zum Schwerpunkt Sikhismus findet am Mittwoch, 7. November 2018, 18 Uhr c.t. in der Kollegienkirche und anschließend um 19:00 im HS 101 der Katholisch-Theologischen Fakultät, Universitätsplatz 1, 5020 Salzburg, EG, statt.

Der Festvortrag wird von Herrn Christoph Peter Baumann gehalten.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.uni-salzburg.at/ztkr/empfang-der-religionen


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Salzburger interdisziplinäre Diskurse - Tagung
9. Tagung zum Thema: Kommunikation und Medien. Zwischen Kulturindustrie, Lebenswelt und Politik

© Fotolia.com / kudosstudio, onlyyouqj, Africa Studio, eugenesergeev, sveta

Die neunte Tagung der "Salzburger interdisziplinären Diskurse" zum Thema
Kommunikation und Medien zwischen Kulturindustrie, Lebenswelt und Politik
findet am 15./16. November 2018 im Europasaal (HS 240) in der Edmundsburg Mönchsberg 2, Salzburg, 2. OG) statt.
Den Hauptvortrag hält Prof. Dr. Karsten Weber von der OHT Regensburg am 15. November 2018 um 19:00.
Die interdisziplinäre Tagung an der Universität Salzburg wird dieses Jahr vom Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen gemeinsam mit dem FB Kommunikationswissenschaft veranstaltet.

Weitere Infos gibt es hier.


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Bericht vom Forschungsprojekt
Aktuelles vom FWF Projekt „Biographische Verortung interreligiöser Prozesse ... am Beispiel von Bettina Bäumer“

© Christian Hackbarth-Johnson

Im Verlauf des vergangenen Jahres wurde plangemäß ein großer Teil der Recherchearbeit durchgeführt, insbesondere zwei Reisen nach Indien mit umfangreichen Interviews. Bei der Reise nach Südindien im Februar 2018 wurde die Möglichkeit wahrgenommen, am jährlichen 9-tägigen Hauptfest der Taralabalu-Tradition des Vira-Shivaismus teilzunehmen, deren geistlicher Leiter, Dr. Shivamurthy Swamiji, seit seiner Studentenzeit in Varanasi mit Bettina Bäumer befreundet ist. In den Jahren 1978-79 hatte er zudem in Wien am Indologischen Institut als Postdoc studiert. Er ist ein sozial stark engagierter religiöser Führer im indischen Bundesstaat Karnataka, für den der interreligiöse Dialog ein zentraler Bestandteil seiner Arbeit ist. Das Foto zeigt Bettina Bäumer, wie sie für ihren Beitrag zur interreligiösen Verständigung von Dr. Shivamurthy Swamiji geehrt wird.

Weitere Recherchereisen gingen nach Rom und in die USA. In Rom wurde im Oktober 2017 eine Fachtagung an der Päpstlichen Universität Gregoriana zum Thema „Enlightenment and Tantra. Christians and Hindus in Dialogue“ besucht, in der neben Bettina Bäumer herausragende Vertreter der Erforschung des Kaschmirischen Shivaismus interviewt werden konnten. Im November 2017 nahmen Dr. Hackbarth-Johnson und Mag. Srivastava an der Jahrestagung der American Academy of Religion in Boston teil, bei der beide mit eigenen Beiträgen vertreten waren.

Im März hat Mag. Srivastava seine Projektmitarbeit beendet. Ein Grund ist, dass er sich verstärkt seiner spirituellen Praxis widmen möchte. Er hat in den vergangenen zwei Jahren eine große Menge an Quellenmaterial recherchiert. Wir danken ihm von Herzen für seine angenehme, offene und hilfreiche Mitarbeit und wünschen ihm alles Gute auf seinem weiteren Weg.

Ab 1. Juni konnten wir Frau Geetinder Garewal (Chandigarh) als Mitarbeiterin verpflichten. Ihre Aufgabe ist es, eine englischsprachige Biographie über Bettina Bäumer aus indischer Sicht zu schreiben.

Vom 12. - 13. Juni wurde eine internationale Fachtagung durchgeführt, die unter dem Titel „The Biographical Location of Interreligious Processes in the Life and Works of Raimon Panikkar (1918-2010). A Centenary Symposium“ den bedeutenden Religionsphilosophen und akademischen und spirituellen Lehrer Bettina Bäumers, Raimon Panikkar zum Thema hatte. Als Referenten sprachen: Dr. Maciej Bielawski (Verona), Prof. Dr. Bettina Bäumer (Varanasi, Salzburg), Prof. Dr. Michael von Brück (Regensburg, Linz), Dr. Renate Kern (München, Essen), Prof. Dr. Joseph Prabhu (Los Angeles), Prof. Dr. Jyri Komulainen (Helsinki). Ein Tagungsband ist in Vorbereitung.


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