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Newsletter Zentrum Theologie Interkulturell & Studium der Religionen vom 27.10.2020

Sehr geehrte Damen und Herren!

mit diesem Newsletter dürfen wir Sie über die Preisträger der vierten Vergabe des „Erwin-Kräutler-Preises für kontextuelle Theologie und interreligiösen Dialog“ informieren.

Viel Freude beim Lesen wünscht,
das Team vom Zentrum Theologie Interkulturell

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Inhalt



Erwin-Kräutler-Preisträger

Das Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen und die Jury für die Vergabe des Erwin-Kräutler-Preises für kontextuelle Theologie und interreligiösen Dialog (Michelle Becka, Margit Eckholt, Franz Gmainer-Pranzl, Alois Halbmayr, Christian Tauchner SVD) geben bekannt, dass der Preis dieses Jahr an zwei Theologen vergeben wird:

Dr. Sebastian Pittl
Dissertation an der Universität Wien (2015):
„Geschichte und Kreuz. Eine systematische Rekonstruktion des Ortes der Theologie im Denken Ignacio Ellacurías“

Sebastian Pittl wurde 1984 in Melk (Österreich) geboren. Nach dem Besuch des Stiftsgymnasiums der Benediktiner in Melk studierte er Psychologie, Philosophie und Theologie in Wien und Madrid. 2016 promovierte er an der Universität Wien im Fach Fundamentaltheologie mit einer Arbeit über die Geschichtstheologie des salvadorianischen Theologen und Philosophen Ignacio Ellacuría (SJ). Von 2011 bis 2015 war er Assistent am Fachbereich "Theologische Grundlagenforschung" der Universität Wien. Seit 2015 ist Sebastian Pittl für den Forschungsbereich "Interkulturelle Theologie" am Institut für Weltkirche und Mission an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen (Frankfurt) verantwortlich. Forschungsaufenthalte führten Pittl ihn den letzten Jahren auf die Philippinen, nach El Salvador, Mexiko und Ecuador. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen neben Fragestellungen „Interkultureller Theologie“, Geschichtstheologie, Theologische Erkenntnislehre, Politische und Befreiungs-Theologie sowie das Verhältnis von Theologie und Universität. Sein Habilitationsprojekt untersucht die theologische Auseinandersetzung mit Säkularisierungsphänomenen in unterschiedlichen kulturellen Kontexten.
Bildrechte: © Rafael Londo/IWM St. Georgen

Dr. Stefan Silber
Habilitation an der Universität Osnabrück (2015):
„Pluralität, Fragmente, Zeichen der Zeit. Aktuelle fundamentaltheologische Herausforderungen aus der Perspektive der lateinamerikanischen Theologie der Befreiung“

PD Dr. Stefan Silber ist Privatdozent an der Universität Osnabrück und arbeitet als Theologe und Pastoralreferent in der Diözese Würzburg. Silber wurde 1966 in Leidersbach (bei Aschaffenburg) geboren und studierte in Würzburg und Cochabamba (Bolivien) katholische Theologie. Von 1992 bis 1997 absolvierte er die Ausbildung zum Pastoralreferenten in der Diözese Würzburg und arbeitete von 1997 bis 2002 zusammen mit seiner Frau, Dr. Ursula Silber, in der theologischen Erwachsenenbildung der Diözese Potosí (Bolivien). 2001 erfolgte die theologische Promotion an der Universität Würzburg (bei Prof. Dr. Elmar Klinger). Seit 2003 ist er wieder als Pastoralreferent in der Diözese Würzburg tätig. 2011-2013 begleitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter ein Forschungsprojekt an der Universität Osnabrück, in dem unter der Leitung von Prof. Dr. Margit Eckholt in fünf lateinamerikanischen Arbeitsgruppen über die Lebenswirklichkeit, Theologie und Pastoral der Megastädte geforscht wurde. 2015 wurde Silber an der Universität Osnabrück für Fundamentaltheologie habilitiert. Silbers theologischer Schwerpunkt sind aktuelle Entwicklungen der lateinamerikanischen Befreiungstheologie, das Zweite Vatikanische Konzil, postkoloniale Theologien und andere aktuelle epistemologische Herausforderungen. Er ist international vernetzt, Koordinator der Plattform Theologie der Befreiung und aktives Mitglied von pax christi.
2017 lehrte er als Gastprofessor an der Zentralamerikanischen Universität in El Salvador.
Jüngste Veröffentlichungen: Pluralität, Fragmente, Zeichen der Zeit. Aktuelle fundamentaltheologische Herausforderungen aus der Perspektive der lateinamerikanischen Theologie der Befreiung (Salzburger Theologische Studien 58, interkulturell 19), Innsbruck/Wien: Tyrolia 2017; „Die Laien sind die Kirche.“ (Pius XII.) Eine Interpretation der Volk-Gottes-Ekklesiologie des II. Vatikanischen Konzils aus der Sicht der Laien, in: Georg Bier / Stefan Silber: Laien, hg. von der KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche (Gelbe Reihe), München: Wir sind Kirche 2016, 27-42; Die Revolution der Barmherzigkeit. Impulse aus der lateinamerikanischen Theologie der Befreiung, in: Theologisch-praktische Quartalschrift 164 (2016) 4, 348-356.
Bildrechte: © Katholische Akademie Rabanus Maurus/Haus am Dom Frankfurt

Wir gratulieren den beiden Preisträgern sehr herzlich! Die Vergabe des Preises findet in einer öffentlichen Feier am Dienstag, 3. Oktober 2017 um 18 Uhr an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg statt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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